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Streik in Griechenland: Behinderungen im Luftverkehr für morgen erwartet

München, 17.10.2012 | 11:14 | jwö

Die Griechen streiken wieder. Um sich gegen das 13,5 Milliarden Euro schwere Sparpaket der Regierung zu wehren, behandeln Ärzte seit Dienstagmorgen nur Notfälle, wie aus aktuellen Medienberichten hervorgeht. Zudem streiken ab morgen, Donnerstag den 18. Oktober, auch Staatsbedienstete, Bank-, Post- und Eisenbahnangestellte. Es soll erhebliche Behinderungen im Nah-, Luft- und Fährverkehr geben, teilten die Gewerkschaftsverbände GSEE und ADEDY mit.

Reisende vor Anzeigetafel Flughafen

Am Donnerstag könnte es in Griechenland zu Behinderungen für Flugreisende kommen.

Auch Radio- und TV-Journalisten haben ihre Arbeit bereits niedergelegt. Aktuell werden in diesen Medien keine Nachrichten gesendet. Da möglicherweise zudem Hotels, Restaurants, Museen und andere Sehenswürdigkeiten geschlossen bleiben, empfiehlt der ADAC Reisenden, sich rechtzeitig bei ihrem Veranstalter nach der aktuellen Lage zu erkundigen und gegebenenfalls umzubuchen. In Krankenhäusern werden heute und morgen nur minimale Behandlungen durchgeführt.

Damit versammeln sich die Griechen dieses Jahr bereits zum vierten Mal zu landesweiten Protesten. Erst Ende September hatten Millionen in einem Generalstreik gegen das Sparprogramm der Regierung Samaras das Land lahmgelegt. Dieser Arbeitskampf war der bislang massivste im Jahr 2012. Vereinzelt kam es zu Ausschreitungen.

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