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USA und Kanada: Tausende Flüge wegen Schneesturm gestrichen

München, 08.02.2013 | 10:34 | jwö

Reisende im Nordosten der USA und Südosten Kanadas müssen am Wochenende massive Behinderungen im Flugverkehr in Kauf nehmen: Aufgrund eines heftigen Schneesturms haben US-Airlines bereits rund 2.000 Flüge für Freitag und Samstag annulliert – noch bevor das Unwetter die Flughäfen tatsächlich erreicht hat. Aktuellen Medienberichten zufolge stellen sich die Fluggesellschaften zudem auf weitere Ausfälle ein. Wegen des Wintersturms könnte in Neuengland bis zu 60 cm Schnee fallen. Bislang sind vor allem die Flughäfen in New York und Boston von den Streichungen betroffen.

Anzeigetafel Flugstreichungen

In den USA und Kanada wurden für Freitag und Samstag schon mehr als 2.000 Flüge gestrichen.

Passagiere, die in den kommenden Tagen Flüge im Nordosten der USA und im Südosten Kanadas gebucht haben, sollten sich rechtzeitig über den Status ihres Fluges informieren und gegebenenfalls umbuchen. Auch Langstreckenflüge ab Europa sind bereits von den Streichungen betroffen. Fluggesellschaften wie  Delta Airlines bieten betroffenen Kunden jedoch in der Regel einen kostenlosen Umbuchungsservice an.

Zu den Airlines, die ihre Flugpläne vor der Ankunft des Sturms geändert haben, gehören neben Delta auch United, Aer Lingus und JetBlue. Sie verfügen über Drehkreuze oder Basen im Raum New York – dem verkehrsreichsten Luftfahrtgebiet der USA. Nach Angaben des Branchenportals FlightStats.com werden die Airports in Newark, Boston, New York und Chicago am stärksten betroffen sein. Auch in Toronto wurden 30 Prozent des Flugverkehrs am Freitag gestrichen.

Der nationale Wetterdienst der USA erwartet für Boston zudem Windstärken von bis zu 80 km/h. Aufgrund der heftigen Schneefälle werden auch alle Verkehrsmittel am Boden von dem Sturm betroffen sein. Die Massachusetts Bay Transit Authority, der Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs in Boston, will am Freitag ab 15.30 Uhr den Verkehr einstellen. Auch die nationale Bahnlinie Amtrak setzt ihre Zugverbindungen in Boston ab 13.40 Uhr aus. Öffentliche Versorgungsunternehmen von New Jersey bis Massachusetts riefen ihre Kunden dazu auf, Wasser- und Lebensmittelvorräte anzulegen, um gegebenenfalls längere Stromausfälle überstehen zu können. Schnee- und Eisstürme könnten die Straßen derart blockieren, dass die Arbeit der Reparaturteams erschwert wird.

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