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Streik: Air France streicht knapp zehn Prozent ihrer Flüge

München, 20.03.2017 | 09:29 | mja

Reisende mit Air France müssen sich auch am Montag auf Behinderungen im Flugbetrieb einstellen. Wie die französische Airline am vergangenen Sonntag mitteilte, storniert sie aufgrund des Streiks des Kabinenpersonals am 20. März etwa zehn Prozent ihrer Inlands- sowie acht Prozent der Mittelstreckenverbindungen. Langstreckenflüge sind vom Ausstand nicht betroffen.

Anzeigetafel mit gestrichenem Flug

Langstreckenflüge sind jedoch nicht vom Ausstand betroffen.

Laut Mitteilung beteiligen sich diesen Montag 30 Prozent der Flugbegleiter am Ausstand. Seit 18. März legt die Air-France-Kabinencrew ihre Arbeit nieder. Demnach müssen sich Passagiere der Fluggesellschaft auf gestrichene und verspätete Verbindungen einstellen. Auch kurzfristige Verzögerungen oder Stornierungen sind möglich, heißt es seitens der Airline. Zudem teilte das Unternehmen mit, dass es aufgrund der eingeschränkten Besatzung die Anzahl der Passagiere an Bord begrenzen muss.

Air France zufolge wurden seit dem 16. März 240.000 SMS und E-Mails versandt, um die Kunden persönlich über die Einschränkungen im Flugbetrieb zu informieren. Etwa 8.000 Mitarbeiter sind mobilisiert, um betroffene Passagiere zu unterschützen. Außerdem bietet die Airline ihren Reisenden an, geplante Verbindungen umzubuchen.
Doch nicht nur in Frankreich kommt es zu Einschränkungen. Auch in Italien wird ab Montag gestreikt. Demnach müssen sich Reisende am 20. März auf erhebliche Behinderungen im Luftverkehr einstellen, da gleich mehrere italienische Gewerkschaften zum Arbeitskampf aufgerufen haben. Neben Piloten wollen auch Flugbegleiter und Lotsen in den Ausstand treten.

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