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USA verbieten Samsung Galaxy Note 7 in allen Flugzeugen

München, 17.10.2016 | 15:48 | hze

Flugreisende in den USA können sich ab sofort durch die Mitnahme ihres Smartphones strafbar machen. Wie das Branchemagazin FVW am Montag mitteilte, hat das US-Verkehrsministerium (DOT) ab sofort die Mitnahme des Samsung Galaxy Note 7 in Flugzeugen generell verboten. Damit reagiert die Behörde auf wiederholte Fälle, in denen der Akku des großen Smartphones plötzlich Feuer gefangen hatte.

Samsung Galaxy Note7

Das Samsung Galaxy Note 7 ist ab sofort an Bord aller Flugzeuge in den USA verboten. © Samsung

Bereits seit dem 8. September hatte die US-Flugaufsicht FAA den Betrieb und das Laden des Smartphones in Flugzeugen verboten. Später verbannten einige Airlines das Samsung Galaxy Note 7 im Alleingang komplett aus ihren Maschinen, darunter Alitalia, Air Berlin, Air France, die Lufthansa und SAS. Nachdem nun wohl auch vermeintlich sichere Austauschgeräte in Brand geraten sind – eines davon sorgte für die Evakuierung einer Maschine in den USA auf dem Weg von Louisville nach Baltimore –, hat das DOT die Reißleine gezogen und das Pannen-Smartphone komplett aus dem Luftverkehr verbannt. Damit darf das Samsung Galaxy Note 7 weder mit in der Kabine, noch im Aufgabegepäck oder als Luftfracht mit an Bord eines Flugzeugs.

Da offenbar auch die seit Anfang September laufende Austauschaktion das brandgefährliche Problem nicht beheben konnte, hat auch der koreanische Elektronikriese Konsequenzen gezogen und die Produktion des Samsung Galaxy Note 7 komplett gestoppt. Bisher sind rund 35 Fälle bekannt, bei denen das Smartphone beim Laden Feuer fing oder explodierte. Das Telefon war erst Anfang September 2016 auf den Markt gekommen und ersetzte im europäischen Raum das Samsung Galaxy Note 4.

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