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Iberia-Streik: Airline streicht kommende Woche 415 Flüge

München, 15.02.2013 | 10:16 | jwö

Spanien-Reisende müssen sich kommende Woche auf Chaos im Flugverkehr einstellen: Aufgrund der ersten Streikwelle ihres Bodenpersonals und der Flugbegleiter vom 18. bis 22. Februar hat Iberia an diesen Tagen bereits 415 Flüge gestrichen. Das sind rund 40 Prozent der insgesamt etwa 1.000 Verbindungen an diesen Tagen. Wie die Airline am Donnerstag mitteilte, sollen 90 Prozent der Langstreckenverbindungen, 61 Prozent der Mittelstrecken und 46 Prozent der Inlandsflüge stattfinden. Dagegen wurden 19 Interkontinentalflüge, 190 Mittelstreckenrouten und 206 Verbindungen innerhalb Spaniens annulliert.

Anzeigetafel Flugstreichungen

Mit 415 Verbindungen hat Iberia 40 Prozent der von Montag bis Freitag geplanten Flüge gestrichen.

Eine Liste mit den bereits gestrichenen Flügen ist auf der Webseite von Spaniens größter Fluglinie abrufbar. Iberia will die Auflistung jeweils für die zweite und dritte Streikwelle aktualisieren. Diese sind für die Zeiträume vom 4. bis 8. März und vom 18. bis 22. März angekündigt. Im März will sich zudem die Piloten-Gewerkschaft den Arbeitskämpfen anschließen.

Anfang der Woche hatte Iberia bereits die Bedingungen für Umbuchungen gelockert. Passagiere, die wegen des Ausstands von Flugstreichungen betroffen sind, können ihre Flüge bereits umbuchen oder rückerstatten lassen. In Deutschland können Passagiere die Iberia-Servicehotline unter 069 - 500 738 74 täglich von 9 bis 20 Uhr zum Festnetztarif erreichen. Buchungen die über Reisebüros getätigt wurden, könne über die jeweilige Agentur geändert werden.

Hintergrund der Streiks ist ein scharfer Sparkurs der Iberia-Mutterkonzern IAG, zu dem auch British Airways gehört, im November angekündigt hatte. Um künftig wieder Gewinne einzufliegen, sollen bei Iberia insgesamt 3.807 Stellen gestrichen werden – das sind 19 Prozent der Belegschaft. Zusätzlich sollen die Löhne der übrigen Mitarbeiter um zu 23 Prozent gesenkt und das Streckennetz um 10 Prozent verkleinert werden.

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