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La Nova will drei deutsche Airports ansteuern

München, 10.08.2018 | 10:31 | hze

Eine neue Premium-Airline steht in den Startlöchern. Laut dem Branchenmagazin Airliners will die Gesellschaft ab dem 1. Oktober zunächst zwölf Nischenstrecken ab Genf anbieten, darunter auch nach Hannover, Köln und Stuttgart. Ab Sommer 2019 sind 30 Routen geplant. Der Clou: La Nova ist keine Fluggesellschaft im eigentlichen Sinn, sondern eine virtuelle Airline.

Flughafen Genf

La Nova will den Flughafen Genf zu seiner ersten Basis machen und bis zu 30 Routen anbieten. © Genève Aéroport

Sie plant Routen und legt Preise sowie Service-Angebote fest, durchgeführt werden die Flüge jedoch von einer Partnerairline. Welche dies übernimmt, haben die La-Nova-Macher bisher noch nicht bekannt gegeben. Man verhandle aktuell noch mit zwei Anbietern. Dieser soll jedoch auf jeden Fall ab Genf zunächst mit zwei ATR-72-Maschinen an den Start gehen. So will La Nova Routen bedienen, auf denen das Verkehrsaufkommen für die meisten großen Airlines zu gering ist, wo jedoch ein zahlungskräftiges Publikum zu erwarten ist.

Preislich soll die Airline die Lücke zwischen speziellen Business-Jet-Charter-Angeboten und klassischen Airlines schließen. Zudem sollen Strecken wie etwa von Genf nach Bologna für Reisende durch eine deutliche Zeitersparnis interessant sein. Aktuell müssen Passagiere für den Flug aus der Schweiz in die norditalienische Region Emilia-Romagna via München fliegen. Von dort bietet Germania seit Ende Juni neue Griechenland-Verbindungen an, nach Karpathos und Lesbos.

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