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Billigflieger vs. Linienairline: Diese 5 Punkte machen den Unterschied

Zu enge Sitzabstände, kein Essen oder Unterhaltungsangebote während des Fluges, aber das Ticket war sehr preiswert? Nicht jedem Passagier ist klar, welche Leistungen er bei Flügen mit Billigairlines erwarten kann. Um Licht ins Dunkle zu bringen, stellen wir euch die entscheidenden Unterschiede zwischen Low-Cost-Fliegern und herkömmlichen Airlines vor, damit es bei der nächsten Flugreise keine unerwarteten Überraschungen gibt.

Ob Easyjet, Ryanair oder Wizz Air – alle haben eins gemeinsam: die günstigen Flugpreise. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Linienfluggesellschaft wie etwa Lufthansa oder British Airways, können Reisende bei den genannten Billigfliegern viel Geld sparen. Beispielsweise zahlen Ryanair-Passagiere für den Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Venedig (Stand: Januar 2018) 30,33 Euro, Fluggäste mit Lufthansa müssen für denselben Tag dagegen bereits 147,62 Euro entrichten.

© Condor

Wer jedoch beim Flugpreis ein ordentliches Schnäppchen macht, spart nicht nur am Preis, sondern auch beim Service. Das bedeutet: Passagiere, die an Bord einer Low-Cost-Maschine kostenlose Mahlzeiten erwarten, müssen wir enttäuschen – die gibt es nicht, denn die wiederrum erhöhen den Flugpreis. Allerdings muss keiner verhungern: Auch bei Fluggesellschaften wie Easyjet könnt an Bord Essen oder Trinken bekommen, das muss jedoch extra bezahlt werden. Das Gleiche gilt beispielsweise auch bei der irischen Ryanair und der deutschen Low-Cost-Airline Tuifly.

Wer dagegen mit Etihad Airways – einer klassischen Linienfluggesellschaft – unterwegs ist, kann sich sogar in der Economy Class zwischen mehreren kostenlosen Speisen entscheiden. Air France bietet wiederum auf Langstreckenflügen in der Premium Economy und Economy Class ein kostenloses Tagesmenü an oder eins von vier A-la-carte-Menüs gegen Aufpreis.

Wer billig fliegt, spart natürlich auch am Entertainmentprogramm. Bis auf die obligatorischen Sicherheitseinführungen der Flugbegleiter und eine zerknautschte On-Board-Zeitschrift solltet ihr keine großen Erwartungen an das Unterhaltungsangebot einer Low-Cost-Airline haben. Es schadet also nicht, genügend Lesestoff oder Musik mit an Bord zu nehmen, um sich die Flugzeit so angenehm wie möglich zu gestalten.

Vor allem für große Personen ein Problem – der zu kleine Sitzabstand in Maschinen von Billigairlines. Doch wer preiswert bucht, muss hier auf zusätzlichen Komfort verzichten. Aber auch klassische Liniengesellschaften haben ihre Sitzabstände von Jahr zu Jahr verkleinert. Während Lufthansa-Passagiere 1955 noch über 86 Zentimeter Abstand zum jeweiligen Vordermann hatten, liegt der Sitzabstand heute zwischen 78 und 81 Zentimeter in einem Airbus 330-300 in der Economy Class. Wer dagegen mit Wizz Air fliegt, muss sich mit etwa 74 Zentimetern begnügen.

Außerdem unterscheiden sich Low-Coster von den herkömmlichen Airlines in einem weiteren Punkt: der Sitzplatzreservierung. Während Reisende mit der Lufthansa die Möglichkeit haben, sich als Economy-Classic-Passagier auf einem innerdeutschen oder einem Flug innerhalb Europas kostenlos einen Platz zu wählen, ist das beim irischen Billigflieger Ryanair wiederum nicht möglich. Hier müssen je nach Sitzplatz und Buchungsort zwischen 4 und 16 Euro zusätzlich eingeplant werden.

Bei Billigfliegern ist der Ticketkauf meist auf eine Buchungsart begrenzt. Um Gelder für Servicekräfte einzusparen, können Passagiere von Low-Cost-Airlines ihre Flüge oftmals nur über das Internet buchen und müssen ihre Bordkarte selbst ausdrucken. Zudem gibt es oftmals nur eine Bordklasse und es werden lediglich kleinere Airports angeflogen.

Auch beim Thema Gepäck gibt es Besonderheiten: Wer nicht nur mit seinem Handkoffer auf Reisen gehen möchte, muss vor allem bei Billigairlines wie etwa Ryanair oder Easyjet sein Aufgabegepäck kostenpflichtig hinzubuchen. Um am Ende keine bösen Überraschungen zu erleben, empfehlen wir, sich vorab mit den jeweiligen Tarifen der Airlines vertraut zu machen, um etwaige Zusatzgebühren für aufgegebene Taschen einzuplanen. Preisweiter ist es in dem Fall, nur mit Handgepäck zu fliegen. Um einen Überblick zu behalten, was ihr dabei alles mitführen dürft, hilft euch unser Kofferknigge. Alle weiteren Fragen rund um euer Gepäck klärt zudem unser Gepäckrechner für euch.

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Über den Autor

Maria Jahns

Als Mitglied unserer Online-Redaktion im Reisebereich von CHECK24 schreibe ich neben Nachrichten auch Newsletter, Blogbeiträge sowie diverse andere Texte rund um die Themen Flug, Urlaub, Mietwagen und Hotel. Da ich selbst gern ferne Länder bereise, kann ich Hobby mit Beruf verbinden und beim Schreiben persönliche Erfahrungen mit einfließen lassen. Ich möchte mit meinen Artikeln Leser inspirieren und zum Reisen animieren. Schließlich hat es bei mir auch geklappt, trotz Flugangst bin ich liebend gern unterwegs.