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Lufthansa-Töchter Brussels und Austrian Airlines stellen Betrieb ein

München, 18.03.2020 | 10:30 | lvo

Die aktuellen Auswirkungen des Coronavirus auf den Reisemarkt machen sich bei den Fluggesellschaften bemerkbar. Immer mehr Airlines kürzen ihre Flugpläne zusammen oder setzen den Betrieb vorübergehend komplett aus. Das betrifft nun auch die Lufthansa-Töchter Austrian und Brussels.

Austrian Boeing 767 Die Lufthansa-Töchter Austrian und Brussels stellen vorübergehend den Betrieb ein. © Austrian Airlines
Bereits am Montag hatte Austrian Airlines verkündet, den Flugbetrieb auszusetzen. Das betrifft den Zeitraum zwischen dem 19. und dem 28. März. Die belgische Tochter Brussels Airlines stellt alle Flüge vom 21. März bis zum 19. April ein. Die Fluggesellschaften reagieren damit auf die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Zusätzlich haben viele andere Länder ihre Einreisebestimmungen angepasst, was die Airlines zu einer erheblichen Reduzierung ihrer Streckennetze zwingt.

Neben der Lufthansa treffen die weltweiten Einschränkungen auch andere Airlines. So hat die österreichische Ryanair-Tochter Lauda den Betrieb vorübergehend eingestellt. Hierbei werden die Flüge bis zum 8. April ausgesetzt. Auch weltweit wirkt sich der Coronavirus auf das Fliegen aus. So stellen die größten philippinischen Fluglinien Philippine Airlines und Cebu Pacific ihre Flüge bis zum 13. beziehungsweise 14. April ein. Die kanadische Westjet fliegt zunächst bis zum 23. März nicht. Die polnische Lot hebt ebenfalls derzeit nicht mehr ab und auch Air Baltic aus Lettland lässt alle ihre Maschinen für voraussichtlich einen Monat am Boden.

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