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BER: Anreise durch ausfallende S-Bahn eingeschränkt

München, 02.12.2021 | 12:30 | soe

Passagierinnen und Passagiere, die in nächster Zeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen Berlin Brandenburg anreisen möchten, müssen sich auf Behinderungen einstellen. Die Berliner S-Bahn sieht sich aufgrund eines hohen Krankenstandes gezwungen, ihr Angebot einzuschränken, wodurch mehrere Verbindungen ausfallen. Davon betroffen ist an den beiden kommenden Wochenenden auch die S45, welche zum BER verkehrt.

Leere gates am Flughafen BER Die Anreise zum Flughafen BER mit der S-Bahn ist bis Ende 2021 eingeschränkt. © Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Mehrere Berliner Zeitungen berichten übereinstimmend, dass die Berliner S-Bahn bereits ab dem 2. Dezember nicht mehr ihr volles Leistungsangebot aufrechterhalten kann. Vom heutigen Donnerstag an fallen auf den Linien S1, S26, S3, S45, S5 und S85 Fahrten aus, dieser Zustand soll noch bis zum Ende des Jahres andauern. An Wochenenden und Feiertagen werden die Verstärkerlinien S26, S85 und S45 gänzlich eingestellt, letztere bringt Fahrgäste normalerweise auch zum BER. Der Berliner Flughafen ist damit an den betroffenen Tagen nur noch mit der Linie S9 erreichbar, welche alle 20 Minuten verkehrt. Normalerweise sorgen die zusätzlichen Bahnen der Linie S45 für einen zehnminütigen Fahrtakt.
 
An Wochentagen Einschränkungen im Berufsverkehr
 
Unter der Woche treffen die Fahrtenausfälle vorrangig Pendler. An Werktagen entfallen nach Aussage von Peter Buchner, Chef der Berliner S-Bahn, die Verstärkerzüge der Linien 1, 3 und 5 im Berufsverkehr. Dadurch verringert sich die Frequenz der Verbindungen auf einen Zehn-Minuten-Takt. Insgesamt wird das Angebot des Verkehrsunternehmens nach Informationen der Berliner Zeitung um drei Prozent gekürzt.
 
Grund ist hoher Krankenstand
 
Begründet werden die Ausfälle mit einem aktuell sehr hohen Stand an Krankmeldungen. Mehr als zehn Prozent der Triebfahrzeugführer und -führerinnen bleiben derzeit wegen Krankheit der Arbeit fern, eine Besserung der Lage sei laut dem Unternehmen in nächster Zeit nicht abzusehen. Der Krankenstand war in der vergangenen Woche stark angestiegen, nachdem bundesweit die 3G-Regel am Arbeitsplatz in Kraft trat.

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