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Maskenpflicht am Flughafen Heathrow und bei britischen Airlines abgeschafft

München, 16.03.2022 | 10:23 | twi

Im Zuge der Aufhebung aller Reisebeschränkungen in Großbritannien haben mehrere britische Airlines die Maskenpflicht auf Flügen von und nach England abgeschafft. Auch am Flughafen London Heathrow, dem größten Airport Europas, muss nicht länger ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Je nach angesteuertem Ziel kann jedoch nach wie vor verlangt werden, dass Mund und Nase zu bedecken sind. 

Maske_Koffer_Reisen Masken sind am Flughafen Heathrow sowie bei einigen britischen Airlines nicht mehr notwendig.
Die erste britische Fluggesellschaft, die sich Anfang März zu diesem Schritt entschlossen hatte, war Jet2. Jetzt sind mehrere Airlines diesem Vorbild gefolgt. Alle Reisenden, die mit Tui Airways nach England und Nordirland fliegen oder von dort abheben, müssen ebenfalls nicht länger eine Maske tragen. Ausgenommen davon sind aber Flüge von und nach Schottland und Wales. Ebenso sind die beiden großen britischen Carrier British Airways und Virgin Atlantic nachgezogen. In deren Flugzeugen soll die Maskenpflicht abhängig von den Regelungen am Reiseziel abgeschafft werden. Die Airlines empfehlen den Passagierinnen und Passagieren jedoch nach wie vor, wann immer möglich einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Unabhängig von den Regelungen der Fluggesellschaften müssen Masken weiterhin auf allen Flügen von Großbritannien in die USA sowie nach Italien getragen werden.

Abschaffung der Maskenpflicht am Airport Heathrow

Auch der größte britische Flughafen London Heathrow hat die Maskenpflicht zum 16. März abgeschafft. In einer Pressemitteilung verkündeten die Verantwortlichen, dass auf dem gesamten Flughafengelände nicht länger Masken getragen werden müssen. Reisende dürfen jedoch nach wie vor Mund und Nase bedecken, sofern sie sich dadurch sicherer fühlen. Gerade in größeren Menschenansammlungen wird sogar dringend dazu geraten, weiterhin eine Maske zu tragen. Außerdem sollen Fluggäste aufeinander Rücksicht nehmen und einen Mund-Nase-Schutz aufsetzen, wenn andere Reisende sie darum bitten. Ebenso werden Urlauberinnen und Urlauber dazu aufgefordert, sich zu informieren, ob bei ihrer Fluggesellschaft oder an ihrem Reiseziel nach wie vor eine Maskenpflicht in Kraft ist. Gleichzeitig wurde seitens der Flughafenbetreibergesellschaft angegeben, dass bei einer Verschlimmerung der Corona-Lage die Maßnahmen am Airport schnell wieder verschärft werden könnten.

Keine coronabedingten Einreiseregeln für Großbritannien

Begründet wurde die Abschaffung der Maskenpflicht damit, dass durch die weltweiten Impfkampagnen ein guter Schutz vor COVID-19 bestehen würde. Zudem gelten in Großbritannien kaum noch pandemiebedingte Einschränkungen. Zuletzt wurde bekanntgegeben, dass zum 18. März alle Einreiseregeln abgeschafft werden sollen. Somit müssen dann weder das Passenger Locator Form ausgefüllt noch Nachweise über eine Impfung gegen COVID-19, eine Genesung von der Krankheit oder einen Negativtest auf das Virus vorgelegt werden. Für die Einreise nach Großbritannien ist also nur noch ein Reisepass erforderlich. Die Infektionszahlen im Land steigen derzeit jedoch wieder an. Am 16. März wurde eine Sieben-Tage-Inzidenz von 757,3 gemeldet, eine Woche zuvor lag sie noch bei 475,6. Von den Britinnen und Briten sind 77,3 Prozent vollständig gegen COVID-19 geimpft, eine Auffrischungsdosis haben 56,5 Prozent erhalten.

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