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Eurowings und Brussels heben Preise für Zusatzleistungen

München, 06.02.2020 | 09:35 | soe

Im Lufthansa-Konzern stehen Preiserhöhungen für Kunden an, die zusätzliche Serviceleistungen in Anspruch nehmen möchten. Nach einem Bericht von Touristik Aktuell steigen bei der Kranichtochter Eurowings die Gebühren für Umbuchungen von Langstreckenflügen. Die belgische Brussels hingegen bittet Economy-Kunden zur Kasse, die ihren Sitzplatz frei wählen möchten.

Euroscheine mit Taschenrechner Bei Eurowings und Brussels müssen Kunden für einige Zusatzleistungen künftig tiefer in die Tasche greifen.
Seit dem 4. Februar kostet das Umbuchen von Langstreckentickets bei Eurowings deutlich mehr. Statt bislang 90 Euro Gebühr verlangt die Lufthansatochter nun 150 Euro, wenn ein im Interkont-Tarif gebuchter Flug geändert werden soll. Die Maßnahme geschieht laut Konzernmitteilung im Rahmen einer Gebühren-Harmonisierung innerhalb der Lufthansa Group. Im Dezember 2019 hatten auch die Schwester-Airlines Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels die Umbuchungsgebühren aufgestockt.
 
Bei der belgischen Kranichtochter Brussels kommt nun noch eine weitere Teuerung hinzu. Kunden des Economy-Tarifs können künftig beim Online-Check-in nur noch gegen Gebühr die Position ihres Sitzplatzes frei wählen, falls sie diesen nicht bereits bei der Buchung kostenpflichtig festgelegt haben. Andernfalls weist ihnen das Check-in-System automatisch einen Platz zu. Die Reservierungsgebühr soll je nach Tarif, Sitzkategorie und Flugstrecke zwischen 12 und 75 Euro liegen. Wird am Flughafen eingecheckt, können Kunden jedoch nach wie vor den Sitzplatz kostenfrei wählen.

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