Der Flughafenstreik in Schweden wurde abgesagt

In Schweden streikt das Flughafen-Sicherheitspersonal an mehreren Tagen im Juli. Betroffen sind die Airports Stockholm/Bromma, Stockholm-Arlanda, Göteborg-Landvetter und Malmö. Reisende müssen mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Hintergrund des Flughafenstreiks sind gescheiterte Verhandlungen zwischen der schwedischen Transportarbeitergewerkschaft und dem Arbeitgeber Almega Security Companies.
Update vom 7. Juli, 17:07 Uhr

Die Streiks an den schwedischen Flughäfen wurden abgesagt. Es werden keine streikbedingten Einschränkungen mehr erwartet. Sicherheitspersonal und Arbeitgeber haben sich nach langen Verhandlungen auf einen Kompromiss geeinigt.

Originalmeldung vom 27. Juni 2023, 16:15 Uhr

Vier von zehn Swedavia-Flughäfen sind von dem Streik betroffen. Am 3. Juli blockiert das Sicherheitspersonal an den Airports Stockholm-Arlanda und Malmö den Betriebsablauf. Reisende müssen mit längeren Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen rechnen. Flugausfälle sind bei diesen Protestaktionen hingegen nicht zu erwarten.
 
Verspätungen und Ausfälle in Schweden
 
Der Streik an den Flughäfen Stockholm/Bromma und Göteborg-Landvetter wird für weitaus mehr Chaos sorgen. Dort streikt das Sicherheitspersonal am 3., 7., 10. und 14. Juli ganztägig. Das Ziel der Arbeitsniederlegung ist zudem das komplette Lahmlegen des Flugverkehrs. Reisende müssen an diesen Flughäfen und Streiktagen also mit erheblichen Verspätungen und Flugausfällen rechnen. Für Betroffene ist es ratsam, sich mit der Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. Außerdem sollte beachtet werden, dass es auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten aus organisatorischen Gründen zu Verzögerungen kommen kann.
 
Streik am Flughafen Stockholm-Arlanda
 
Vom 5. bis zum 6. Juli und vom 12. bis zum 13. Juli findet jeweils ab 19 Uhr ein ganztägiger Streik am Flughafen Stockholm-Arlanda statt. Auch am größten Airport Schwedens legt das Sicherheitspersonal ihre Arbeit an bestimmten Schlüsselpositionen nieder. Das Ziel des Streiks ist es, das Durchleuchten von aufgegebenem Gepäck zu unterbinden. Reisende mit ausschließlich Handgepäck sollen nicht betroffen sein.