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Flugverkehr nach La Palma wiederaufgenommen

München, 05.11.2021 | 10:09 | soe

La Palma ist wieder durch Flugverbindungen mit den anderen Inseln der Kanaren verbunden. Der am Dienstag dieser Woche ausgesetzte Flugverkehr wurde inzwischen wiederaufgenommen, die Regional-Carrier Binter und Canaryfly weisen einen regulären Betrieb aus. Grund der vorübergehenden Flugpause war eine große Menge Vulkanasche in der Luft.

Spanien-La Palma-Cumbre Vieja-Vulkan Auf La Palma wurde der durch den Vulkanausbruch unterbrochene Flugverkehr wiederaufgenommen.
Wie der Flughafenbetreiber Aena auf seiner Website für den Airport von La Palma am Freitagmorgen meldet, werden sowohl für die geplanten Abflüge, als auch für die Ankünfte bis zum Mittag nur geringfügige Verspätungen von wenigen Minuten erwartet. Im Laufe des Tages werden Passagiere mit Verbindungen der Airlines Binter, Canaryfly, Air Europa, Iberia und Iberia Express reisen können, zudem bieten American Airlines und Quatar Airways am frühen Abend Routen nach Madrid an. Binter weist Fluggäste in einer Online-Information auf die Wiederaufnahme der Flüge am Airport von La Palma ab 15 Uhr am 4. November hin, empfiehlt jedoch, vor der Anreise zum Flughafen den Status der Verbindung noch einmal zu überprüfen.
 
Vulkanasche sorgte für Ausfälle
 
Am Mittag des 2. November waren alle Flugverbindungen von und nach La Palma vorübergehend ausgesetzt worden. Im Rahmen des bereits seit mehreren Wochen andauernden Vulkanausbruchs im Bereich der Bergkette Cumbre Vieja war eine erhöhte Konzentration an Vulkanasche in der Luft gemessen worden. Diese kann zu Sichtbehinderungen der Piloten sowie zu Problemen am Boden führen, wenn sie sich auf den Rollfeldern absetzt. Darüber hinaus wurden aus Sicherheitsgründen 22 Schulen der Region geschlossen, da in einigen Teilen der Insel zu hohe Schwefeldioxidwerte verzeichnet wurden.
 
Vulkanausbruch dauert an
 
Seit mehr als sechs Wochen ereignen sich immer neue Eruptionen im Bereich des aktiven Vulkans auf La Palma. Durch die austretenden Lavaströme mussten mehrere Tausend Menschen in Sicherheit gebracht werden, zahlreiche Gebäude wurden zerstört. Begleitet wird der Ausbruch von wiederholten kleineren Erdstößen. Durch die ausgestoßene Vulkanasche musste der Flugverkehr La Palmas bereits mehrere Male unterbrochen werden, die Verbindungen der anderen Kanareninseln wurden bisher jedoch noch nicht beeinträchtigt.

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