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Flughafen Münster/Osnabrück setzt sich Klimaziel

München, 26.11.2019 | 09:33 | soe

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) nimmt ein ehrgeiziges Klimaziel in Angriff. Bis zum Jahr 2030 soll der Betrieb des Airports klimaneutral ablaufen, was eine Reduzierung der CO2-Emissionen auf Netto-Null bedeutet. Als eine der Maßnahmen kündigte der Flughafen an, in direkter Flughafennähe ein drei Hektar großes Gebiet mit 15.000 Bäumen zu bepflanzen.

Flughafen Münster Osnabrück Der Flughafen Münster/Osnabrück will bis 2030 klimaneutral arbeiten. © Münster Osnabrück International Airport
Mit der Zielsetzung geht der Flughafen über die freiwillige Selbstverpflichtung der deutschen Flughäfen hinaus, bis zum Jahr 2050 eine Klimaneutralität zu erreichen. Hierfür soll im Jahr 2020 der benötigte Strom am FMO zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen bezogen werden. Darüber hinaus ist eine Änderung der Gebührenordnung geplant, die ab dem 1. Januar 2020 emissionsabhängige Landeentgelte einführt. Damit sollen die Fluggesellschaften ermutigt werden, treibstoffeffizientere Flugzeugtypen einzusetzen.
 
Auch eine große Airline investiert in ihre Klimafreundlichkeit: Billigflieger Easyjet kompensiert ab sofort die CO2-Emissionen aller durchgeführten Flüge, wofür nach Schätzungen etwa 29 Millionen Euro Jahresbudget bereitgestellt werden. Die Gelder fließen nach Angaben der Fluggesellschaft unter anderem in die Förderung erneuerbarer Energiequellen sowie den Schutz und die Aufforstung von Wäldern in Afrika und Südamerika.

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