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Iran-Konflikt: Flüge nach Asien dauern länger

München, 09.01.2020 | 09:41 | lvo

Wer dieser Tage zum Urlaub in Asien aufbrechen möchte, muss sich womöglich auf eine verlängerte Flugzeit einstellen. Viele Airlines umfliegen den Luftraum über Iran und Irak auf dem Weg in den fernen Osten. Das betrifft auch die Lufthansa, Austrian und Swiss.

Bucht in Thailand Flüge nach Thailand und andere Teile Asiens dauern aufgrund der Meidung des Luftraums über Iran derzeit länger.
Die Lufthansa-Group selbst nimmt ihre Verbindung in die iranische Hauptstadt Teheran am Donnerstag wieder auf. Für die Strecke gebe es trotz der internationalen Spannungslage am Persischen Golf keine Sicherheitseinschränkungen. Auf Überflüge über Iran und Irak verzichtet die Gruppe aber weiterhin. Dem haben sich zahlreiche Airlines weltweit angeschlossen. So meiden unter anderem auch KLM, Air France, alle US-Airlines, Qantas sowie Singapore Airlines die Region inklusive des Persischen Golfs und des Golfs von Oman. Daraus resultiert auf Asien-Routen eine Verspätung von mindestens 15 Minuten. Urlauber, die vor Ort mit einer raschen Weiterreise planen, sollten diese dementsprechend anpassen.

Aus Richtung Norden kommend sind auch Flüge in die Urlaubsregion der Vereinigten Arabischen Emirate von Verspätungen betroffen. So teilte Finnair mit, dass sich Verbindungen nach Dubai um rund zwei Stunden verlängern würden, da sie umgeleitet werden. Auf der verlängerten Flugstrecke müsse Finnair einen Tankstopp einlegen, der die Ankunft immens verzögere.

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