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Lufthansa macht mobilen Check-in wieder möglich

München, 03.09.2021 | 13:25 | soe

Die Lufthansa bringt auf vielen Flügen den mobilen Check-in zurück. Der aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend ausgesetzte Service wird Reisenden mit Verbindungen aus Nichtrisikogebieten innerhalb des Schengen-Raums nun wieder angeboten. Impfnachweise und bestimmte Corona-Testzertifikate können ab sofort digital überprüft werden.

lufthansa-heck-logo-neu Die Lufthansa bietet ab sofort wieder auf vielen Flügen einen mobilen Check-in an. © Lufthansa Group
Lufthansa-Passagiere können mit dem reaktivierten Angebot ab sofort wieder komfortabler reisen, indem sie sich ihre Bordkarte direkt beim Check-in auf dem Smartphone ausstellen lassen. Somit entfällt am Flughafen der Gang zum Schalter und die damit verbundene Wartezeit. Zu beachten ist jedoch, dass der Service aktuell nicht auf allen Verbindungen genutzt werden kann: Nur Flüge, die innerhalb der Schengen-Zone stattfinden und nicht aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet kommen, ermöglichen einen mobilen Check-in.
 
Digitale Prüfung des Impfnachweises
 
Reisende mit vollständigem Impfschutz können den QR Code ihres EU-Impfzertifikats während des mobilen Check-ins einscannen und so digital prüfen lassen. Auch die von dem Labor Centogene ausgestellten Corona-Testergebnisse sind auf diese Weise kontrollierbar. Sind die Dokumente in Ordnung, wird die digitale Bordkarte automatisch generiert. Zusätzlich zum digitalen Impf- oder Testnachweis muss jedoch auch weiterhin auf dem Flug das jeweilige Originalzertifikat in Papierform mitgeführt werden. Im Moment können die Passagiere von rund 2.000 wöchentlichen Flügen der Lufthansa den mobilen Check-in wieder nutzen.
 
Zusatzflüge während Bahnstreik
 
Unterdessen hat die Lufthansa auf den noch bis zum 7. September andauernden Bahnstreik mit einer Frequenzerhöhung auf mehreren Inlandsstrecken reagiert. Gemeinsam mit der Billigtochter Eurowings sollen während der Streikperiode bis zu 7.000 zusätzliche Sitzplätze angeboten werden, um der steigenden Nachfrage auf das Flugzeug ausweichender Reisender gerecht zu werden. Hierfür werden auf 150 Verbindungen größere Maschinen eingesetzt und 22 zusätzliche Flüge aufgelegt. Von den Extrakapazitäten profitieren unter anderem Passagiere an den Flughäfen Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg und München.

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