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Lufthansa führt neues Boarding-System ein

München, 17.07.2019 | 08:17 | soe

Die Lufthansa testet im Rahmen mehrerer Pilotprojekte an unterschiedlichen Standorten ein neues Boarding-System. Nach Informationen von Airliners soll sich die Reihenfolge des Einsteigens künftig danach richten, ob Passagiere am Fenster, auf dem Mittelplatz oder am Gang sitzen. Das sogenannte „Wilma“-Konzept soll noch in diesem Jahr flächendeckend eingeführt werden.

lufthansa-heck-logo-neu Bei der Lufthansa boarden Passagiere künftig nach dem Wilma-Konzept. © Lufthansa
Bereits im April 2019 wurden am Flughafen Frankfurt am Main mehrere Tests mit neuen Boarding-Systemen durchgeführt, in denen sich die „Wilma“-Methode als die schnellste Alternative erwies. Deren Name begründet sich auf die Einsteigereihenfolge der Passagiere: Zuerst betreten die Fensterplatzinhaber (Window) den Flieger, anschließend die Passagiere mit Mittelsitzplatz (Middle) und zum Schluss die Fluggäste mit Gangplatz (Aisle). Somit wird weitgehend verhindert, dass bereits sitzende Reisende noch einmal aufstehen und später einsteigende Sitznachbarn hinsetzen lassen müssen.
 
Passagiere der Business Class boarden jedoch weiterhin zuerst. Ausnahmen gibt es auch für gemeinsam reisende Personen und für Familien mit Kindern, die beim Boarding nicht getrennt werden. Bis zum September soll das neue Verfahren an ausgewählten Standorten eingeführt, bis zum November 2019 dann deutschlandweit zum Standard werden. Vorgesehen ist die Boarding-Umstellung auch für die Kranich-Tochter Swiss.

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