Portugal: Streik an Flughäfen über Weihnachten und Neujahr bringt Flugverkehr ins Stocken

An Portugals Flughäfen wird es zwischen dem 24. Dezember 2024 und dem 2. Januar 2025 zu erheblichen Einschränkungen kommen. Hintergrund ist ein Streik der Mitarbeitenden der Portway-Bodenabfertigung, der an den Feiertagen komplette Arbeitsniederlegungen und über die gesamte Periode ein Überstundenverbot umfasst. Zahlreiche Flüge könnten ausfallen oder verspätet starten. Organisiert wird der Ausstand von mehreren Gewerkschaften, die höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen fordern.
18574-streik-frau-gettyimages-512632930
Der landesweite Flughafenstreik in Portugal führt zu Störungen über Weihnachten und Neujahr.
Zwischen dem 24. Dezember 2024 und dem 2. Januar 2025 kommt es an portugiesischen Flughäfen zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr. Der Streik der Portway-Beschäftigten betrifft alle großen Flughäfen des Landes, darunter Lissabon, Porto und Faro. Besonders kritisch sind die Tage des vollständigen Arbeitsausstands am 24. und 31. Dezember 2024, an denen keine Abfertigungsdienste durchgeführt werden. In der gesamten Streikperiode gilt zudem ein Überstundenverbot, was zu weiteren Verzögerungen führen kann. Reisende müssen sich auf Flugausfälle und Verspätungen einstellen.
 
Handlungsempfehlungen für Betroffene
 
Reisende sollten vor ihrem Flug die aktuellen Informationen ihrer Fluggesellschaft oder ihres Reiseveranstalters prüfen. Es wird empfohlen, alternative Transportmöglichkeiten oder großzügige Zeitpuffer einzuplanen. Besonders an den Hauptstreiktagen ist mit erheblichen Störungen zu rechnen. Fluggesellschaften arbeiten derzeit an Ersatzplänen, Details dazu sind jedoch begrenzt verfügbar.
 
Warum wird gestreikt?
 
Die Gewerkschaften, darunter Sindav und Sitava, fordern von Portway die Einhaltung bereits ausgehandelter Gehaltsanpassungen. Diese sollen sich nicht nur auf die aktuellen Grundgehälter auswirken, sondern auch auf Zuschläge für Schichtarbeit, Überstunden und Feiertage. Trotz mehrerer Versuche, den Konflikt durch Verhandlungen mit der portugiesischen Arbeitsbehörde DGERT zu lösen, konnte keine Einigung erzielt werden.