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Streik in Frankreich dauert an: Air-France-Tochter Hop streikt bis April 2020

München, 13.02.2020 | 10:41 | lvo

Die bereits angekündigten Arbeitsniederlegungen in Frankreich in der kommenden Woche bleiben nicht die einzigen: Die Piloten der Air-France-Tochter Hop wollen in den Streik treten. Dabei sind Ausstände bis Ende April jeweils freitags anberaumt. Das wird sich auf den Flugverkehr in ganz Frankreich auswirken, auch die Hop-Verbindung nach Frankfurt am Main könnte betroffen sein.

HOP CRJ 1000 Die Piloten der französischen Hop streiken zwölf Wochen lang. © Hop-Air France
Reisenden in Frankreich stehen keine ruhigeren Zeiten bevor. Durch die Streikserie von Hop, die vom 21. Februar bis zum 30. April immer freitags stattfinden soll, ist mit Verspätungen und Flugausfällen zu rechnen. Hop fliegt insbesondere innerhalb Frankreichs. An den zwölf Streiktagen werden zudem jeweils sechs Flüge von Frankfurt am Main nach Paris Charles-de-Gaulle angeboten. Hier sollten sich Passagiere vorab über den Status ihrer Verbindung informieren.

Die Piloten der Tochterairline von Air France sind unzufrieden mit dem Management. Gefordert sind flexiblere Dienstpläne sowie Gehälter, die mehr denen der Mutterfluggesellschaft Air France entsprechen. Nach gescheiterten Tarifverhandlungen hatte die Pilotengewerkschaft SNPL zu der zwölfwöchigen Streikserie aufgerufen. Der erste Streiktag war ursprünglich für den 14. Februar anberaumt, wurde jedoch wegen der andauernden Verhandlungen kurzfristig um eine Woche verschoben.

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