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Swiss hebt Vorschrift für Flugmodus auf

München, 11.02.2020 | 10:37 | soe

Die Fluggesellschaft Swiss macht ihre Passagiere besser erreichbar: Seit dem 1. Februar 2020 müssen diese ihre Smartphones und Tablets auf Verbindungen der Airline nicht mehr in den Flugmodus schalten. Alle Flugzeuge der Flotte besitzen die dafür notwendige Zertifizierung. Ausnahmen bilden Routen in die USA.

Samsung hat im Q2/2019 in Europa die meisten Smartphones verkauft Passagiere müssen ihre Smartphones auf Flügen mit Swiss künftig nicht mehr in den Flugmodus schalten.
Die Aufhebung des Gebots, Empfangsgeräte in den Flugmodus zu versetzen, gilt für alle Flugphasen. Damit können Passagiere zu jeder Zeit Kurznachrichten senden sowie empfangen und, sofern eine Verbindung zum Internet besteht, auch digitale Dienste nutzen. Aus Rücksicht auf die anderen Passagiere sollen Telefonate jedoch weiterhin verboten bleiben. Geräte wie Laptops, welche die Ausmaße eines Tablet-Computers übersteigen, müssen während des Starts und der der Landungen aus Sicherheitsgründen wie bislang verstaut werden. Reisende in die USA müssen den Flugmodus allerdings weiterhin aktivieren, da die Behörden der Vereinigten Staaten dies fordern.
 
Das Aktivieren des Flugmodus trennt mobile Empfangsgeräte von allen drahtlosen Kommunikationsdiensten. Damit soll verhindert werden, dass Funksignale die Bordelektronik stören. Funktionen der Smartphones, die keine Funkverbindungen erfordern, wie die Kamera und viele Spiele-Apps, sind weiterhin nutzbar. Moderne Flugzeuge machen den Flugmodus nicht mehr nötig, sofern sie über eine entsprechende Zertifizierung verfügen.

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