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Thailand verschärft Regeln für Fluggesellschaften

München, 03.05.2021 | 15:38 | soe

Thailand hat strengere Regeln für die im Land operierenden Fluggesellschaften erlassen. Nach einem Beschluss der zivilen Luftfahrtbehörde CAAT wird unter anderem der nächtliche Flugverkehr eingeschränkt, zudem werden die Kontrollen der Passagiere intensiviert. Wie das thailändische Nachrichtenportal Der Farang berichtet, hatte es zuvor seit Mitte April in Thailand sieben Flüge gegeben, bei denen mit Corona infizierte Fluggäste an Bord gekommen waren.

Thailand: Bangkok Flughafen Suvarnabhumi In Thailand müssen sich Fluggesellschaften seit dem 1. Mai an schärfere Richtlinien halten.
Bereits seit dem 1. Mai sind die neuen Bestimmungen der CAAT in Thailand in Kraft. Zwischen 23 Uhr und 4 Uhr morgens wird der Luftverkehr eingeschränkt, damit während dieser Zeit so wenig wie möglich Personen zwischen ihrer Unterkunft und dem Flughafen reisen müssen. Je nach Provinz kann es zu Ausgangsbeschränkungen kommen, welche den Transfer erschweren. Die Fluglinien sind angewiesen, ihre Passagiere im Falle von Flugstreichungen oder Änderung der Flugzeiten angemessen zu informieren und zu betreuen. Außerdem sind an Bord nun bei der Sitzverteilung Abstandsregeln einzuhalten.
 
Verstärkte Kontrollen der Passagiere
 
Besonderer Wert wird künftig auf die Kontrolle der Symptomfreiheit von Passagieren gelegt. Vor dem Boarding muss bei jedem Fluggast die Körpertemperatur mit einem Infrarot-Thermometer gemessen werden, welches den Körper der Person nicht berühren darf. Auch vor dem Verlassen eines thailändischen Flughafens erfolgt eine Temperaturmessung. Zeigt jemand eine höhere Körpertemperatur als 37,3 Grad Celsius oder Anzeichen von Husten, Halsschmerzen, Schnupfen oder Kurzatmigkeit, werden die örtlichen Gesundheitsbehörden informiert und ihm das Boarding verweigert.
 
Corona-Lage in Thailand
 
Thailand verzeichnete seit Anfang April den stärksten Anstieg an Corona-Infektionen seit Pandemiebeginn. In der Folge wurden die meisten Provinzen des Landes wieder zu „Roten Zonen“ mit verschärften Beschränkungen erklärt, zudem müssen sich nun alle Einreisenden wieder in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Seit Ende vergangener Woche beginnt die Neuinfektionsrate leicht zu sinken, ist aus Sicht der Behörden jedoch noch kein Anlass zur Entwarnung. Seit dem 15. April wurden auf sieben Inlandsflügen mit Corona infizierte Passagiere festgestellt, ähnliche Vorkommnisse sollen durch die neuen Maßnahmen verhindert werden.

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