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Flughafen-Studie: Der nächstgelegene ist nicht immer der günstigste

München, 20.08.2019 | 07:30 | lvo

Schon die Wahl des Abflughafens für den Urlaub kann ein hohes Sparpotential haben. Dazu sollten Reisende nicht nur den nächstgelegenen Airport in Betracht ziehen. Wie eine aktuelle Erhebung von CHECK24 zeigt, spart Flexibilität beim Abflughafen bis zu 60 Prozent des Flugpreises.

Flughafen_allgemein Der nächstgelegene Flughafen ist nicht immer der günstigste. Vergleichen lohnt sich!
Mittels einer Suche im Umkreis lassen sich die günstigsten Flughäfen in der Umgebung als Startpunkt für die Reisepläne finden. Dabei umgehen Passagiere gegebenenfalls den Ferienzeitraum im eigenen Bundesland und können von einem Nachbarbundesland oder sogar vom Ausland fliegen. In der Betrachtung von mehr als drei Millionen Suchanfragen für Flüge zu den 20 beliebtesten Destinationen der CHECK24-Kunden zahlen Reisende dadurch bis zu 60 Prozent weniger. Die Umkreissuche des Flugvergleichs bezieht nahegelegene Drehkreuze direkt in die Flugsuche mit ein. Im Buchungsprozess können Kunden über die Rail-&-Fly-Tickets kostengünstige Zugverbindungen zum Abflughafen erwerben.

Betrachtet wurde beispielsweise die Flugroute von Münster nach London. Buchten Kunden in den vergangenen zwölf Monaten einen Flug auf dieser Strecke, wurden für das günstigste Ticket durchschnittlich 259 Euro fällig. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass Flüge ab Münster/Osnabrück nach London einen Umstieg beinhalten und demnach ohnehin kostspieliger werden als Direktverbindungen mit einer Lowcost-Airline. Wer ab Münster die zusätzlichen rund 180 Kilometer zum Airport Köln-Bonn auf sich nahm, konnte das Flugticket für durchschnittlich 103 Euro bekommen – 60 Prozent günstiger als am Flughafen Münster-Osnabrück.

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