Vulkanausbruch auf den Philippinen stört Flugverkehr

Nach einer schweren Eruption des Vulkans Kanlaon auf den Philippinen gelten umfangreiche Evakuierungen und Einschränkungen im Flugverkehr. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, weitere Ausbrüche sind nicht ausgeschlossen. Reisende sollten sich auf Verzögerungen einstellen und Sicherheitsvorkehrungen beachten.
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Eine Aschewolke des Vulkans Kanlaon beeinträchtigt den Flugverkehr auf den Philippinen erheblich. (Symbolbild)
Der Vulkan Kanlaon auf der philippinischen Insel Negros ist erneut ausgebrochen. Der Katastrophenschutz hat bereits die dritthöchste Alarmstufe ausgerufen, nachdem eine Aschewolke bis zu 4.000 Meter hoch in die Atmosphäre geschleudert wurde. Ganze Landstriche, darunter auch die Stadt La Castellana, sind von Ascheregen betroffen und viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
 
Flugverkehr stark eingeschränkt
 
Durch die schlechte Sicht und die Gesundheitsgefahr durch vulkanische Asche wurden bereits Flüge gestrichen und umgeleitet. Reisende sollten sich daher vor ihrem Abflug über den Status ihres Fluges informieren und auf mögliche Verzögerungen einstellen. Der Vulkan liegt rund 530 Kilometer südlich von Manila und hat bereits Auswirkungen auf internationale Flugrouten.
 
Was müssen Reisende jetzt wissen?
 
Für Touristinnen und Touristen in der Region ist Vorsicht geboten. Besonders in Gebieten nahe des Vulkans gilt es, die offiziellen Evakuierungs- und Sicherheitsanweisungen zu beachten. Der Aufenthalt im Freien sollte vermieden werden, insbesondere ohne geeigneten Atemschutz, da die Aschepartikel gesundheitsschädlich sein können. Reisende sollten die Situation regelmäßig über lokale Behörden und Fluglinien prüfen, da weitere Eruptionen nicht ausgeschlossen werden können.