Vulkanausbruch in Indonesien: Flugverkehr beeinträchtigt

Nach den heftigen Eruptionen des Vulkans Lewotobi Laki-Laki auf der indonesischen Insel Flores kommt es zu zahlreichen Streichungen und Verspätungen im Flugverkehr. Besonders betroffen sind Flüge von der beliebten Urlaubsinsel Bali zu internationalen Zielen wie Australien und Singapur sowie Inlandsverbindungen. Indonesische Behörden und Fluggesellschaften arbeiten daran, die Lage zu stabilisieren und die Sicherheit für Reisende zu gewährleisten.
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Die Eruption des Vulkans Lewotobi Laki-Laki auf Flores sorgt für Beeinträchtigungen im internationalen Flugverkehr in Indonesien.
Update vom 18. November, 12:25 Uhr
 
Mehrere Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb von und nach Bali wieder aufgenommen. Zuvor wurden 83 internationale Verbindung wegen eines Vulkanausbruchs auf der indonesischen Insel Flores eingestellt. Der Vulkan Lewotobi Laki-Laki brach mehrmals aus und sorgte so für eine bis zu neun Kilometer hohe Aschewolke. Reisende erreichen die Urlaubsinsel beispielsweise nun wieder mit den Airlines Air Asia, Jetstar, Quantas sowie Virgin Airlines.
 
Originalmeldung vom 13. November, 11:54 Uhr
 
Die aktuellen Ausbrüche des Vulkans Lewotobi Laki-Laki auf Flores haben eine erhebliche Aschewolke verursacht, die den internationalen Flugverkehr beeinträchtigt. Besonders am Flughafen Denpasar auf Bali kam es seit Dienstag zu zahlreichen Streichungen von Flügen in Richtung Australien, Singapur und Malaysia. „Wegen der dichten Vulkanasche ist ein sicherer Flugbetrieb derzeit nicht gewährleistet“, teilte die australische Fluggesellschaft Jetstar mit. Die Lage werde kontinuierlich beobachtet und Flüge sollen wieder aufgenommen werden, sobald die Bedingungen es zulassen.
 
Aktuelle Lage auf der Insel Flores
 
In der Region rund um den Vulkan Lewotobi Laki-Laki wurden eine Evakuierungszone eingerichtet und Tausende Menschen vorübergehend in Notunterkünften untergebracht. Nach offiziellen Angaben erreichte die Aschesäule zuletzt eine Höhe von bis zu zehn Kilometern, und die Behörden haben eine Sperrzone von sieben Kilometern um den Krater festgelegt. Menschen in der Region werden gebeten, Schutzmasken zu tragen und sich von dem Sperrgebiet fernzuhalten.

Hinweise für Reisende in Indonesien
 
Laut Angaben des Flughafens auf Bali wurden allein am Dienstag 34 Flüge gestrichen. Für Reisende, die auf der Insel festsitzen, wurden Helpdesks eingerichtet. Reisenden in Indonesien sowie mit geplanten Reisen wird geraten, den Status ihres Fluges regelmäßig zu überprüfen und Hinweise der Airlines sowie der örtlichen Behörden zu beachten. Außerdem sollten Reisende bei Ankunft oder Abreise zusätzliche Zeit einplanen und gegebenenfalls eine alternative Verbindung in Erwägung ziehen. Die Aschewolke könnte sich in den kommenden Tagen noch weiter ausdehnen und für zusätzliche Flugstreichungen sorgen.