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Flughäfen in Baden-Württemberg werden geschlossen

München, 16.03.2020 | 13:29 | soe

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat beschlossen, in den kommenden Tagen die Flughäfen des Bundeslandes für den Passagierverkehr zu schließen. Davon betroffen sind neben dem Airport in der Landeshauptstadt Stuttgart auch die kleineren Flughäfen in Friedrichshafen, Mannheim und Karlsruhe/Baden-Baden. Es handelt sich um eine weitere Maßnahme zur Eindämmung des sich verbreitenden Coronavirus.

Der Landtag in Baden-Württemberg: In diesem Bundesland nehmen Verbraucher die höchsten Kredite auf. Foto: gettyimages/Yven Dienst/EyeEm Die Landesregierung von Baden-Württemberg will die Flughäfen des Bundeslandes vorübergehend schließen.
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll die Schließung der Flughäfen noch in dieser Woche in Kraft treten. Deutsche Reisende aus dem Ausland sollen jedoch noch zurückgeholt werden und einreisen dürfen, bei einer als Krisengebiet eingestuften Herkunftsregion wird zunächst eine Quarantäne angesetzt. Seit dem Morgen des 16. März hat Deutschland zudem seine Grenzen zu den Nachbarländern Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Österreich und Schweiz geschlossen, nur Berufspendler und Warentransporte dürfen weiterhin passieren.
 
Auch die Fluggesellschaften trifft die rapide gesunkene Nachfrage nach Flugtickets hart. Nach dem für Europäer verhängten Einreisestopp in die USA setzten mehrere Airlines, darunter auch die Linien der Lufthansa Group, Sonderflugpläne in Kraft. Nach der Grenzschließung Polens hat die Nationalairline Lot alle internationalen Verbindungen eingestellt und bedient nur noch neun Inlandsziele. Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt den Flugbetrieb vorübergehend komplett aus und lässt für voraussichtlich einen Monat die gesamt Flotte am Boden.

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