Condor: Neues Preismodell für Sitzplätze

Condor führt ab kommendem Jahr ein neues Preismodell für die Reservierung von Sitzplätzen ein. Wie das Branchenportal FVW am Donnerstag mitteilte, will die deutsche Fluggesellschaft die Sitzplatz-Preise nach der jeweiligen Nachfrage ausrichten. Festpreise für Plätze am Notausgang oder in den vorderen Flugzeugreihen gäbe es dann nicht mehr, heißt es in der Mitteilung.
Insgesamt habe Condor sechs Kategorien gebildet, die sich künftig entsprechend der Nachfrage, sowie dem Buchungs- und Reisezeitpunkt preislich unterscheiden werden. Die Kosten hängen auch von der jeweiligen Sitzreihe und der Position innerhalb einer Reihe ab, so die Airline gegenüber dem Branchenportal. Condor-Passagiere werden zukünftig für einen Sitzplatz in den vorderen Reihen mehr zahlen als im hinteren Flugzeugteil. Gangplätze sind dagegen teurer als Mittelsitze. XL-Sitze am Notausgang bleiben jedoch am kostenintensivsten.

Laut Mitteilung zahlen Reisende, die ab kommendem Jahr in der Nebensaison fliegen wollen, für ihre Sitzplatzreservierung am wenigsten. Plätze auf Kurz- und Mittelstrecken werden dann ab 2,99 Euro angeboten. Auf Langstreckenflüge zahle der Condor-Kunde mindestens 9,99 Euro, heißt es in der Mitteilung weiter.

Aktuell verwendet die Fluggesellschaft noch ein 5-Zonen-System für die Sitzplatzreservierung. Die Preise liegen je nach angeflogener Zone zwischen 9,99 Euro und 29,99 Euro pro Platz. Reisende, die sich bis zur Dynamisierung einen XL-Sitz reservieren wollen, zahlen zwischen 24,99  Euro und 99,99 Euro. 

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