Großbritannien verbietet ebenfalls Elektrogeräte im Flugzeug

Nach den USA hat nun auch Großbritannien seine Gepäckbestimmungen auf Flügen in einige Länder verschärft. Einen entsprechenden Hinweis veröffentlichte das britische Ministerium für Transport am Dienstagabend auf seiner Website. Demnach dürfen ab kommendem Samstag auf Flügen zwischen England und Ägypten, Jordanien, Libanon, Saudi Arabien, Tunesien und der Türkei keine größeren Geräte mit in die Kabine.
Speziell sind Geräte verboten, die mehr als 16 Zentimeter lang, 9,3 Zentimeter breit und 1,5 Zentimeter dick sind, also größere Smartphones (Phablets), Laptops und Tablets. Gängige Mobiltelefone wie iPhone 7 Plus, Samsung Galaxy 7 Edge, Samsung Galaxy Note 3, LG G3 oder das Sony Xperia Z2 sind explizit weiterhin auch in der Flugzeugkabine erlaubt. Reisende mit zu großen Geräten sollen sich mit ihrer Airline in Verbindung setzen und diese ins Aufgabegepäck geben.

Laut Medienberichten folgt die Verschärfung der Gepäckbestimmungen keinen akuten Anschlagsplänen, sondern sei eine generelle Maßnahme zur Terrorbekämpfung. Die Liste der Länder, welche von den Maßnahmen der britischen Regierung betroffen sind, unterscheidet sich dabei in einigen Punkten von denen der USA. So stehen Tunesien und Libanon nicht auf der amerikanischen Sperrliste, dafür sind dort auch die Golfstaaten Katar, Kuweit und die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Marokko von den Maßnahmen aufgeführt. Von den britischen Regelung sind sechs einheimische Airlines (British Airways, EasyJet, Jet2, Monarch, Thomas Cook und Thomson) sowie acht ausländische Fluggesellschaften betroffen.