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Hurrikan Matthew wütet in den USA

München, 07.10.2016 | 17:43 | hze

Hurrikan Matthew wütet an der Südostküste der USA und legt übers Wochenende das öffentliche Leben in Teilen von vier Bundesstaaten lahm. Laut National Hurricane Center (NHC) bewegt sich der Sturm im Laufe des Wochenendes die US-Atlantikküste entlang in Richtung Norden. An den küstennahen Airports fallen daher unzählige Flüge aus, darunter in Florida, Georgia, South Carolina und North Carolina.

Ein Baum ist durch einen Sturm auf ein Gebäude gestürzt Die US-Behörden erwarten durch Matthew die schlimmsten Zerstörungen seit Hurrikan Katrina im Jahr 2005.
Die Flughäfen in Jacksonville, Savannah, Charleston und Wilmington haben bis Sonntag bereits unzählige Verbindungen in ihren Plänen annulliert. Die US-Behörden haben mehr als zwei Millionen Bewohner der betroffenen Regionen dazu aufgefordert sich in Sicherheit zu bringen, da neben dem starken Wind auch heftige Niederschläge und bis zu drei Meter hohe Sturmfluten erwartet werden. Aus diesem Grund wurden laut der Onlineausgabe der Tagesschau sogar die Rettungsmannschaften aus der Region zurückgerufen, da die Arbeit einfach zu gefährlich werde.

Am Sonntag soll sich Matthew wieder von der Küste North Carolinas entfernen und aufs offene Meer ziehen. Bis dahin rechnen die Behörden in den flachen Küstenbereichen mit den schlimmsten Zerstörungen seit Hurrikan Katrina im Jahr 2005. Unter der Woche hatte Matthew bereits Kuba und vor allem Haiti verwüstet und dabei nach aktuellem Stand bis zu 500 Todesopfer gefordert.
 

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