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Fluglotsen-Streik in Italien verursacht Verkehrschaos

München, 07.06.2018 | 09:19 | lvo

Flugreisende, die am Freitag von und nach Italien reisen oder den Luftraum über dem Land überqueren, müssen mit Verspätungen sowie Flugausfällen rechnen. Die italienischen Fluglotsen streiken am 8. Juni zwischen 13 und 17 Uhr. Vorsorglich hat Alitalia bereits 140 Verbindungen gestrichen.

Der Streik geht weiter: Bis Ende der Woche müssen Reisende am Flughafen Frankfurt mit Behinderungen rechnen. Wegen eines Streiks der Flugsicherung kommt es am Freitag zu Einschränkungen in Italien.
Die meisten betroffenen Strecken sind Inlandsflüge. Dennoch sind auch Routen nach Deutschland abgesagt worden. Wie die Airline auf der Website mitteilt, fallen die Flüge AZ 403 von Frankfurt nach Rom, in umgekehrter Richtung AZ 404 von Rom nach Frankfurt, AZ 417 von Düsseldorf nach Mailand, AZ 420 von Rom nach Düsseldorf, AZ 422 und AZ 423 zwischen Berlin und Rom sowie AZ 433 von München nach Rom und AZ 436 zurück von Rom nach München aus. Auch die spanischen Billigflieger Vueling und Volotea haben einige Verbindungen abgesagt. Es könnten jederzeit noch weitere Annullierungen bei allen Airlines hinzukommen. Reisende, die in der Region unterwegs sind, sollten sich daher vor der Abreise bei ihrer Airline oder dem Reiseveranstalter über den Status ihres Fluges informieren.

Auch in Frankreich kann es am Wochenende zu Verzögerungen kommen. Die Fluglotsen in Marseille wurden zur Niederlegung ihrer Arbeit aufgerufen. Sollte sich die Flugsicherung in der südfranzösischen Metropole an dem Ausstand beteiligen, hätte das Auswirkungen auf den gesamten Flugverkehr Europas. Auch Flüge nach Spanien und Nordafrika müssten umgeleitet werden, was zu Verspätungen führen würde.

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