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Laudamotion macht Handgepäck kostenpflichtig

München, 21.02.2019 | 09:52 | soe

Laudamotion übernimmt die Handgepäckbestimmungen ihrer irischen Muttergesellschaft Ryanair. Passagiere dürfen somit künftig nur noch ein kleines Gepäckstück kostenfrei mit in die Kabine nehmen, während Trolleykoffer und ähnliches Gepäck extra bezahlt werden müssen. Nach Informationen des Branchenportals Austrianaviation treten die neuen Richtlinien mit dem Sommerflugplan 2019 in Kraft.
 

Laudamotion Logo Mit Inkrafttreten des Sommerflugplans 2019 werden größere Handgepäckstücke bei Laudamotion kostenpflichtig.
Für Fluggäste von Laudamotion bedeutet dies, dass bei gewünschter Mitnahme einer Reisetasche, eines Trolleys oder vergleichbarer Gepäckstücke in die Kabine die Option des „Priority Boardings“ kostenpflichtig dazugebucht werden muss. Darin inbegriffen ist nicht nur die Beförderung des größeren Kabinengepäcks, sondern auch eine Bevorzugung beim Einsteigeprozedere. Alternativ können Passagiere beim Buchen von Aufgabegepäck nun auch einen Koffer mit zehn Kilogramm Gewicht auswählen.
 
Gültig werden die neuen Bestimmungen für alle Flugtickets von Laudamotion, die ab dem 21. Februar 2019 gekauft werden und für Flüge im Sommerflugplan 2019 gelten. Bereits gebuchte Tickets für die Sommerflugperiode erhalten kostenfrei einen Aufgabekoffer mit einem Maximalgewicht von zehn Kilogramm dazu. Ziel der angleichenden Gepäckregelung sei laut Airline eine Beschleunigung des Boardings. Der Mutterkonzern Ryanair hatte die gleichen Regularien bereits im vergangenen Jahr eingeführt, seit November 2018 ist das Handgepäck dort kostenpflichtig.
 

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