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London Heathrow: Sperrgepäck ab sofort verboten

München, 20.08.2018 | 13:08 | hze

Reisende, die via London in den Surf- oder Abenteuerurlaub fliegen wollen, müssen mit Problemen bei der Gepäckaufgabe rechnen. Laut dem Branchenmagazin FVW informieren die Airlines des Lufthansakonzerns aktuell darüber, dass an Europas größtem Flughafen ab dem 20. August 2018 kein Sperrgepäck über zwei Meter Länge aufgegeben, aus- oder umgeladen werden kann. Die Einschränkung bei der Abfertigung sperriger Gegenstände ist unbefristet.

Schild Sicherheit Kontrolle London Heathrow Ab dem 20. August 2018 zählt sperriges Gepäck zu den "verbotenen Gegenständen". Gegenstände über 2 Meter werden nicht mehr abgefertigt.
Schuld sind dem Bericht zufolge keine technischen Probleme, die Abfertigung der übergroßen Gegenstände sei aus infrastrukturellen Gründen nicht mehr möglich. Betroffen sind laut FVW unter anderem Longboards, Windsurf-Ausrüstungen, Schlauchboote, Drachenflieger und Hängegleiter, Kanus und Kajaks sowie Tandemfahrräder. Passagiere mit Tickets, die bis zum 16. August ausgestellt wurden, dürfen ihr Sperrgepäck noch nach oder via London mitnehmen.

Doch nicht nur die Gepäckabfertigung des Airports stößt offenbar an ihre Grenzen. So zitiert FVW die Nachrichtenagentur Reuters, wonach Fluggäste bei der Einreise im Juli durchschnittlich zwei Stunden lang in der Schlange warten mussten. Zusätzlich sorgten Streiks für Behinderungen an den Flughäfen Heathrow und Luton. Laut eigenen Angaben nutzten 2017 insgesamt 78 Millionen Passagieren Londons größten Flughafen, was ihn zum sechstgrößten Airport weltweit macht. Platz eins ging 2017 mit 104 Millionen Passagieren an den Hartsfield–Jackson International Airport in Atlanta.

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