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Ryanair rudert zurück: Ausnahme für Handgepäck-Gebühr

München, 07.09.2018 | 09:19 | lvo

Ryanair macht das Handgepäck gebührenpflichtig. Die Regelung sollte ursprünglich rückwirkend gelten. Doch nach der Kritik wird es bei dem irischen Billigflieger nun eine Ausnahme geben. Wie Ryanair am Donnerstag in einer Pressemitteilung verlauten lässt, dürfen bestimmte Passagiere ein zehn Kilo-Gepäckstück kostenlos aufgeben.

Ryanair spendiert seinen Maschinen das neue Sky Interieur von Boeing.

Ryanair rudert zurück und gewährt eine Ausnahme bei den neuen Handgepäcksbestimmungen in der Kabine. Foto: Ryanair

Von der Ausnahme profitieren Kunden, die bis einschließlich 31. August den Normaltarif gebucht haben und deren Flug nach dem 1. November stattfindet. Laut Ryanair trifft das etwa zwei Millionen Flugreisende. Auch Kunden, die sich nach der Einführung der verschärften Regelungen einen „Priority“-Status für ihr bereits gekauftes Ticket hinzugebucht haben, sollen den jeweiligen Aufpreis erstattet bekommen.

Bislang war das Handgepäck bei dem irischen Lowcoster bis zu einem Gewicht von zehn Kilogramm kostenfrei. Wie die Fluggesellschaft in der vergangenen Woche mitteilte, darf ab 1. November lediglich eine kleine Tasche weiterhin mit in die Kabine. Deren erlaubtes Maß wurde im Gegenzug jedoch um 25 Prozent vergrößert. Kleine Rollkoffer oder Rucksäcke bis zehn Kilo kosten ab 1. November mindestens sechs Euro. Von der Neuregelung ausgenommen sind Passagiere mit Priority-Status.

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