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Skywork Airlines droht Entzug der Fluglizenz

München, 17.10.2017 | 15:23 | hze

Nach Air Berlin und Monarch Airlines könnte Ende Oktober für die nächste Airline Schluss sein. Wie Skywork Airlines am Montag bekannt gab, hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) die Betriebsbewilligung der Fluggesellschaft bis Ende Oktober befristet. Grund sind demnach Zweifel, dass die Airline den Winterflugplan 2017/2018 finanziell stemmen kann.

Anzeigetafel mit gestrichenem Flug Kann Skywork Airlines bis Ende Oktober keinen neuen Finanzierungsquellen nachweisen, droht der Entzug der Betriebserlaubnis. Alle Flüge müssten dann gecancelt werden.
Laut einem Bericht des Branchenmagazins Biztravel hat das Bazl seit geraumer Zeit die Konten von Skywork Airlines genauer unter die Lupe genommen. Dabei konnte die Airline jedoch keinen gesicherten Finanzierungsnachweis vorlegen. Gelingt dies auch bis Ende des Monats nicht, müssen ab dem 1. November die drei Dornier Do-328 sowie die drei Saab S-2000 der Schweizer am Boden bleiben. Von dem Grounding wären auch Flugrouten nach und aus Deutschland betroffen.

So plante Skywork Airlines im Rahmen des Winterflugplans 2017/2018, die Verbindungen von Bern nach Berlin, München und Wien erstmals ganzjährig zu bedienen. Um Kosten zu sparen, sollten die Flugzeiten an der Heimatbasis in der Schweiz auf ein Zeitfenster von 6 bis 19 Uhr eingeschränkt werden. Dadurch hätten sich auch die Starts und Landungen auf der Strecke nach Hamburg geändert. Nun stehen sämtliche Verbindungen der Schweizer auf der Kippe. 

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