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Streik: Flugausfälle an Berliner Flughäfen

München, 07.01.2019 | 09:19 | soe

Streik-Alarm in der Hauptstadt: Am heutigen Montagmorgen fallen in Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld 80 Flugverbindungen aus. Grund ist ein vierstündiger Warnstreik des dortigen Flugsicherheitspersonals, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte. Die Angestellten haben ihre Arbeit um 5 Uhr morgens niedergelegt.
 

Der Streik geht weiter: Bis Ende der Woche müssen Reisende am Flughafen Frankfurt mit Behinderungen rechnen. Aufgrund eines Streiks des Sicherheitspersonals fallen in Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld am Montag insgesamt 80 Flüge aus.
Durch den Arbeitsausstand kommt es zu Beeinträchtigungen an den Abfertigungsstellen, sodass rund 850 Passagiere keine Möglichkeit haben, ihre gebuchten Flüge zu erreichen. Die Flugstreichungen begannen bereits am Sonntagabend und betreffen Verbindungen der Airlines Lufthansa, Easyjet, Aeroflot und Ryanair. Passagiere sollten sich vor der Anreise zum Flughafen bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Status ihrer Reise erkundigen. Von den ausfallenden Flügen waren fast 60 für Tegel und gut 20 für Schönefeld angesetzt.
 
Angekündigt wurde der Streik der deutschen Flughafen-Kontrolleure bereits Anfang Dezember 2018, als sich in den Verhandlungen zwischen dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) und Verdi eine Verhärtung der Fronten abzeichnete. Die Gewerkschaft fordert höhere Stundenlöhne für die rund 23.000 Beschäftigten der Flugsicherheit. Ein Sprecher kündigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an, dass nach Berlin möglicherweise weitere Regionen bestreikt werden. Während der jeweiligen Schulferien solle es jedoch keine Arbeitsausstände geben.
 

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