Sie sind hier:

Streik in Italien: Flughäfen Mailand Malpensa und Linate betroffen

München, 18.01.2017 | 10:33 | mja

Reisende, die am 20. Januar in Mailand unterwegs sind, müssen sich auf lange Warteschlangen an den Airports einstellen. Wie das italienische Ministerium für Infrastruktur und Verkehr auf seiner Website bekannt gab, will das Personal der Flughafenbehörde für vier Stunden seine Arbeit niederlegen. Easyjet versucht alle Verbindungen planmäßig abzuwickeln.

Easyjet-Flugzeug beim Tanken Der britische Low-Coster will alle Flüge planmäßig durchführen. Foto: Easyjet
Dem britischen Low-Coster zufolge wird zwischen 14 Uhr und 18 Uhr an den Flughäfen Mailand Malpensa und Linate gestreikt. Easyjet empfiehlt daher allen Passagieren drei Stunden vor der ursprünglichen Abflugzeit am jeweiligen Airport zu sein, da lange Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle erwartet werden. Reisende sollen sich zudem vorab über den aktuellen Flugstatus via Website der Airline informieren. 
 
Am Freitag will auch das Alitalia-Personal landesweit in den Ausstand treten. Passagieren mit Flügen am Streiktag wird geraten, sich frühzeitig mit ihrer Airline in Verbindung zu setzen. Zwar gibt es seitens Alitalia bisher keine offizielle Stellungnahme, in der Regel bieten Fluglinien ihren Kunden bei Arbeitskämpfen jedoch die Möglichkeit, Tickets kostenlos umzubuchen oder zu stornieren. Laut Branchenportal FVW drohte Alitalia bereits mit der Einleitung eines Insolvenzverfahrens. 
 
Während in Italien am 20. Januar gestreikt werden soll, müssen sich auch British-Airways-Passagiere ab Donnerstag auf Behinderungen im Flugverkehr einstellen, da das Kabinenpersonal seine Arbeit für 72 Stunden niederlegen will. Trotz des Ausstands sollen keine Verbindungen gestrichen werden. Bereits zwischen dem 10. und 11. Januar kam es zum BA-Streik.

Weitere Nachrichten über Flug