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Italien: Fluglotsen verschieben Streik auf den 20. Juli

München, 29.06.2018 | 11:04 | hze

Reisende, die in der kommenden Woche nach Italien fliegen, können aufatmen. Wie die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) am Freitag via Twitter bekannt gab, haben die Fluglotsen ihren für den 5. Juli angekündigten Streik verschoben. Der Ausstand soll nun offenbar am 20. Juli stattfinden, bis dahin wollen Gewerkschaften und Arbeitgeber wieder verhandeln.

Tower am Münchener Flughafen Die italienischen Fluglotsen haben ihren für den 5. Juli angekündigten Streik auf den 20. Juli verschoben. (Symbolbild) © Deutsche Flugsicherung GmbH
Eine offizielle Bestätigung der Verlegung des Streiks auf den 20. Juli steht zwar noch aus, auf CHECK24-Anfrage verweist Eurocontrol jedoch auf den italienischen Transportverband (FIT), der eine entsprechende Meldung auf seiner Website veröffentlicht hat. Demnach wollen Gewerkschaften und die ENAV auf Einladung des italienischen Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur (MIT) vom 2. bis 20. Juli erneut verhandeln. Streitpunkte sind unter anderem die Erneuerung am 31. Dezember 2016 abgelaufenen nationalen Kollektivarbeitsvertrags sowie ein Investitionsplan zur Erneuerung bestehender Technologie.

Laut dem MIT wollten am 5. Juli die Mitglieder der italienischen Flugsicherung ENAV in der Region Kalabrien sowie in Pescara in den Abruzzen streiken. Durch die Verlegung auf den 20. Juli wollen die Lotsen die Wirkung ihres Streiks eventuell maximieren. Denn für den 21. Juli haben die Mitarbeiter mehrerer italienischer Fluggesellschaften und Airports einen Ausstand 24-stündigen angemeldet. Reisende müssten folglich mit zwei aufeinanderfolgenden Streiktagen rechnen.

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