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Handgepäck: Neue Bestimmungen für USA und Großbritannien

München, 11.07.2018 | 09:38 | lvo

Die USA passen ihre Handgepäckbestimmungen an. Neben Flüssigkeiten werden künftig auch Puder und Pulver genau überprüft und eingeschränkt. Maximal 340 Gramm davon dürfen in der Kabine mitgeführt werden. Flugreisende sollten Make-up in Puderform, Nahrungsergänzungsmittel oder andere Pulver daher möglichst im Aufgabegepäck verstauen.

In Flugzeugen sind ab dem Jahr 2013 Cremes, Pasten und Flüssigkeiten im Handgepäck wieder erlaubt.

Neben Flüssigkeiten werden künftig auch Puder im Handgepäck genau überprüft.

Auch Kaffee, Gewürze, Proteinpulver und Babypuder werden auf Flügen in die USA genau durchleuchtet. Ist die Substanz nicht definierbar, wird sie vernichtet. Laut der US-Behörde Transportation Security Administration (TSA) geht es um Gefäße mit Puder mit einer Größe von mehr als 3,5 Dezilitern (35 Milliliter). Passagiere, die Puder und Pulver mit sich führen, müssen mit längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen rechnen.

Auch für Australien und Neuseeland gilt die Regelung bereits seit Kurzem. Wie das Branchenportal Travel One berichtet, plant zudem das Vereinigte Königreich strengere Kontrollen von Pudern und Pulvern. Insbesondere für Reisende, die mit dem neuen Handgepäckstarif, die zahlreiche Airlines wie Lufthansa oder die IAG-Gruppe bereits anbieten, dürften die neuen Bestimmungen interessant sein: In den sogenannten Basic Economy-Tarifen sind lediglich der Langstreckenflug selbst sowie ein Handgepäcksstück enthalten. Extras wie einen speziellen Sitzplatz und Menüs müssen meist hinzugebucht werden.

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