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Lauda Motion: Erste Flughäfen und Ziele des Sommerflugplans 2018 bekannt

München, 15.02.2018 | 11:12 | hze

Niki Lauda arbeitet offenbar mit Hochdruck am Neustart seiner alten Airline Niki, nun sind erste Details bekannt geworden. So wird die Fluggesellschaft laut dem Branchenportal Airliners pünktlich zum Start des Sommerflugplans Ende März unter dem Namen Lauda Motion an den Start gehen. Die aktuell 15 Maschinen sollen an den Airports Düsseldorf, Stuttgart, München und Wien stationiert werden. Laut Flugplandaten sind zudem Verbindungen ab Frankfurt, Nürnberg und Köln/Bonn und Zürich geplant.

Niki Airbus im Flug

Der Niki-Nachfolger Lauda Motion soll unter anderem in Düsseldorf, Frankfurt, Köln/Bonn, München, Nürnberg und Stuttgart starten. © Niki

Laut dem Airliners-Bericht sind auch erste Flugziele von Lauda Motion in den Buchungssystemen aufgetaucht. So soll es aus Zürich zu Zielen in Griechenland, Italien und Spanien gehen. Die Buchungsfreigabe für diese Verbindungen könnte noch im Laufe dieser Woche stattfinden. Offen ist jedoch noch, wie die Flüge vermarktet werden sollen. Im Januar hatte Niki Lauda noch eine enge Kooperation mit dem Thomas-Cook-Konzern und dessen Ferienflieger Condor angekündigt. Daher wurde spekuliert, ob Lauda Motion unter anderem im sogenannten Wet-Lease Flüge im Namen von Condor durchführen könnte. Ein Thomas-Cook-Sprecher bestätigte zwar, dass man mit Lauda Motion in Gesprächen stehe, wollte diese jedoch nicht weiter kommentieren.

Damit steht der Start der neuen Airline des Ex-Rennfahrers Niki Lauda kurz bevor. Dieser hatte nach einem langen Bieterverfahren große Teile seiner alten Airline aus der Insolvenzmasse von Air Berlin herausgekauft. Ursprünglich sollte Niki an den Lufthansa-Konzern gehen und komplett von Eurowings geschluckt werden. Die Kranichairline machte nach Bedenken der EU-Wettbewerbshüter jedoch einen Rückzieher. Danach galt lang der IAG-Konzern als Käufer, der Maschinen und Personal in den Billigflieger Vueling integrieren wollte. Doch nach der überraschenden Eröffnung eines zweiten Insolvenzverfahrens in Österreich erhielt Niki Lauda am 24. Januar den Zuschlag für die Übernahme großer Teile seiner alten Airline.

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