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Unwetterwarnung: Sturm Friederike fegt über Deutschland

München, 18.01.2018 | 09:18 | lvo

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für weite Teile des Landes die Unwetterwarnstufe Drei (Rot) sowie Warnstufe Zwei (Orange) herausgegeben: Sturm Friederike fegt mit Orkanböen von bis zu 160 Stundenkilometern über Europa. Am Flughafen Amsterdam Schiphol wurden bereits Hunderte Flüge annulliert. Gefahr droht zudem durch Glatteis auf den Straßen.

Sturm und Unwetter Sturm Friederike fegt mit bis zu 160 Stundenkilometern über Deutschland.
Wegen des erwarteten heftigen Sturms hat die niederländische Fluggesellschaft KLM vorsorglich 220 Verbindungen in Amsterdam gestrichen. Zusätzlich müssten Passagiere mit weiteren Ausfällen und Verspätungen rechnen, wie das Branchenportal FVW schreibt. In den Niederlanden sind Windstärken von bis zu 130 Kilometern pro Stunde vorhergesagt. Wie die Europäische Luftraumsicherung Eurocontrol auf Twitter berichtet, sind Böen zudem für Verspätungen in Birmingham sowie an den Airports in London verantwortlich. Auch in Deutschland sorgt Sturm Friederike für Einschränkungen. Das Unwetter zieht in einem breiten Streifen von Nordrhein-Westfalen und dem südlichen Niedersachsen über Nord- und Mittelhessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Am Nachmittag soll er zudem Sachsen und Südbrandenburg treffen.

Laut DWD fegen Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 115 Stundenkilometern über das Land. In Höhenlagen soll es noch heftiger werden: Im Harz wird mit bis zu 160 Kilometern je Stunde gerechnet. Vielerorts empfehlen Meteorologen, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten. Sie warnen vor entwurzelten Bäumen, herabfallenden Dachziegeln sowie Schäden an Gerüsten oder Hochspannungsleitungen. Erst Anfang Januar hatten die Stürme Burglind und Eleanor in Europa für extreme Wetterlagen gesorgt.

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