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Ryanair-Streik im August: Hier kann es zu Einschränkungen kommen

München, 20.08.2019 | 10:11 | lvo

Gleich an vier Stellen rumpelt es bei Ryanair in den kommenden Wochen. Im August und September sind Streiks bei dem irischen Billigflieger angekündigt. Konkret wollen die Piloten in Großbritannien, Irland und Spanien die Arbeit niederlegen. Auch das Kabinenpersonal in Portugal und Spanien tritt in den Ausstand.

Ryanair: Aircraft on ground Bei Ryanair sind im August und September Streiks in vier Ländern geplant. © Ryanair
Die ersten geplanten Streiks finden ab Mittwoch, 21. August, in Portugal statt und dauern bis einschließlich 25. August an. Die portugiesische Gewerkschaft SNPVAC hat zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Airline wird Nichteinhaltung vereinbarter Ziele vorgeworfen. Für Reisende aus Deutschland wären bei dem Streik die Direktverbindungen nach Faro, Lissabon, Porto sowie Ponta Delgada auf den Azoren betroffen.

Am 22. August starten die Pilotenstreiks im Vereinigten Königreich sowie in Irland. In beiden Ländern treten die Kapitäne um 0 Uhr am 22. August in den Ausstand, der bis einschließlich 23. August anhält. Die britischen Ryanair-Piloten streiken zudem ein weiteres Mal vom Morgen des 2. Septembers bis Mitternacht am 4. September. Laut der zuständigen Gewerkschaft Balpa versucht die Fluggesellschaft derzeit, ein gerichtliches Verbot gegen die Ausstände zu erwirken, um diese doch noch abwenden zu können.

Urlauber in oder auf dem Weg nach Spanien müssen im September um ihre Flüge bangen. An zehn Tagen haben die Crews und Piloten von Ryanair Streiks in dem beliebten Urlaubsland angekündigt. Auch Flüge nach Mallorca wären betroffen. Die Gewerkschaften Sictpla und Uso haben für den 1., 2., 6., 8., 13., 15., 20., 22., 27. sowie 28. September zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Streik fungiert als Protestaktion gegen eine mögliche Schließung von drei Ryanair-Basen in Spanien.

In allen Streikfällen müssen Reisende mit Flugverspätungen sowie Annullierungen rechnen. Vor dem Flug sollten sich Passagiere bei der Airline oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Status ihrer Verbindung erkundigen. Dennoch besteht auch die Möglichkeit, dass die Streiks in letzter Minute noch abgewendet werden können.

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