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Indonesien: Vulkan Sinabung spuckt Asche und Gas

München, 19.02.2018 | 09:55 | hze

Flugreisende in Südostasien müssen erneut mit Problemen rechnen. Wie aus übereinstimmenden Medienberichten hervorgeht, ist der Vulkan Sinabung im Norden Indonesiens ausgebrochen und hat eine Aschevolke kilometerhoch in den Himmel gespuckt. Das Volcanic Ash Advisory Centre im australischen Darwin hat die Warnstufe für den Flugverkehr auf Rot angehoben, es kann daher zu Verspätungen und Flugausfällen kommen.

Aschewolke über einem Vulkan Der Vulkan Sinabung im Norden Indonesiens Asche bis zu fünf Kilometer hoch in die Luft. Es muss mit Problemen im Flugverkehr gerechnet werden.
Am nur 70 Kilometer entfernten Flughafen Medan wurden bereits erste Verbindungen annulliert, darunter Flüge von Singapur und nach Jakarta. Durch Luftraumsperrungen können jedoch auch Verbindungen zu anderen Airports in der Region beeinträchtigt sein. Reisenden wird empfohlen, den Status ihres Flugs zu kontrollieren und sich gegebenenfalls mit der Airline in Verbindung zu setzen.

Der Sinabung war 2010 nach einer mehr als 400 Jahre langen Ruhephase das erste Mal ausgebrochen und spuckt seit dem regelmäßig Asche und Lava. Damit ist er einer der aktivsten Vulkane in der Region, jedoch bei Weitem nicht der einzige. Seit September hält der Mount Agung das Urlaubsparadies Bali in Atem. Seit dem ist der Berg mehrfach ausgebrochen. Nach einem Ascheaustritt Ende November wurde auch der Flughafen Bali zeitweise geschlossen. Medienberichten zufolge saßen damals fast 60.000 Reisende fest.

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