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Orkan Ali wütet in Irland und England

München, 19.09.2018 | 09:45 | hze

Während Ex-Hurrikan Helene am Montag bereits über die Britischen Inseln hinweg fegte, droht Orkan Ali am Mittwoch noch deutlich größere Probleme zu machen. Wie die BBC online berichtet, bringt der Sturm Irland und dem Norden Englands am Mittwoch Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Der nationale meteorologische Dienst des Vereinigten Königreichs (MET Office) warnt vor umstürzenden Bäumen, herumfliegenden Gegenständen sowie Einschränkungen im Straßen-, Fähr-, Zug- und Luftverkehr.

Orkan Ali England Irland

Lokal können Windböen von Orkan Ali deutlich stärker ausfallen, als die vorhergesagten 120 km/h. © Ventusky

Neben dem starken Wind besteht laut Met Office auch die Gefahr von Überschwemmungen aufgrund heftiger Regenfälle sowie Sturmfluten an den Küsten. Laut dem Wetterdienst Ventusky sind regionale Windböen von mehr als 200 Kilometern pro Stunde möglich. Wie der Flughafen Dublin via Twitter mitteilte, wurden bereits die ersten Flüge wetterbedingt gestrichen, darunter zwei Lufthansaverbindungen nach Frankfurt. Auch an anderen Flughäfen wie Belfast, Glasgow oder Edinburgh ist im Laufe des Tages mit Problemen zu rechnen. Reisenden wird empfohlen, sich mit ihrer Airline in Verbindung zu setzen.

Orkan Ali ist bereits der dritte schwere Sturm, der in diesem Sommer über Irland und England hinwegfegt. Anfang der Woche war der ehemalige Hurrikan Helene auf die Britischen Inseln getroffen, Mitte August hatte Sturm Ernesto Kurs auf Irland genommen. Generell zeigt sich die Tropensturm-Saison 2018 von der eher aktiven Seite. Zuletzt legte Hurrikan Florence das Leben an der US-Ostküste lahm, während Taifun Mangkut in China und den Philippinen wütet.

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