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Philippinen: Flugverkehr eingestellt nach Vulkanausbruch

München, 26.01.2018 | 12:56 | lvo

Seit Tagen spuckt der Vulkan Mayon auf der philippinischen Insel Luzon große Mengen Asche und Lava. Die Sperrzone um den Berg wurde auf einen Umkreis von neun Kilometern erweitert und Zehntausende Menschen befinden sich auf der Flucht. Nun musste auch der Flugverkehr an den umliegenden Airports eingestellt werden.

Anzeigetafel mit gestrichenem Flug Wegen der Aschewolke mussten regionale Flughäfen auf den Philippinen den Verkehr einstellen.
Die regionalen Flughäfen von Legazpi, Naga und Masbate sind aktuell gesperrt. Die Stadt Legazpi grenzt direkt an den Nationalpark, in dem sich der Vulkan befindet. Wie das Auswärtige Amt berichtet, sind die internationalen Airports in Manila und Cebu nicht betroffen. Am Mayon gilt weiterhin die Alarmstufe vier sowie die Warnung vor dem Betreten der Sperrzone. Reisenden wird empfohlen, die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte zu befolgen und bei beabsichtigten Reisen in die Region engen Kontakt mit dem Reiseveranstalter oder der Fluggesellschaft zu halten.

Das philippinische Institut für Vulkan- und Erdbebenforschung (Phivolcs) warnte, dass sich die Lage an dem Vulkan über Monate hinweg nicht entspannen könnte. Innerhalb des Kraters steige Magma immer weiter in die Höhe. Zuletzt brach der Mayon im Mai 2013 aus. Fünf Wanderer kamen bei der Eruption ums Leben.

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