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Ryanair-Streik am Freitag: Piloten beteiligen sich

München, 27.09.2018 | 08:55 | lvo

Der Streik am Freitag, 28. September könnte sich noch ausweiten: Neben den Flugbegleitern in Spanien, Portugal, Belgien, Deutschland sowie den niederländischen Piloten und Crews könnten sich nun auch noch die deutschen Kapitäne des Billigfliegers Ryanair anschließen. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hatte am Mittwochabend zu einer 24-stündigen Arbeitsniederlegung aufgerufen.

Lufthansa-Flugbegleiter: Streik am Freitag bundesweit Auch die Ryanair-Piloten könnten sich am für den 28. September geplanten Streik beteiligen.
Von 2:59 Uhr am Freitagmorgen bis 3:01 Uhr am Samstag sollen sich die festangestellten Ryanair-Piloten, die in Deutschland beschäftigt sind, an dem Ausstand beteiligen. Betroffen wären davon alle Verbindungen, die in diesem Zeitraum aus Deutschland abheben. Die VC begründet den Ausstand damit, dass seit dem letzten Streiktag am 12. September kein verbessertes Angebot seitens des irischen Billigfliegers gemacht worden sei. Auch zu einer Schlichtungsvereinbarung zwischen Ryanair und der deutschen Pilotengewerkschaft kam es noch nicht.

Der Streik in mehreren europäischen Staaten am 28. September könnte in Deutschland besonders schwer wiegen, da es sich in neun Bundesländern gleichzeitig um den Beginn der Herbstferien handelt, wenn insbesondere Familien in den Urlaub verreisen. Bislang wurden 190 Flüge gestrichen, einige davon auch am Flughafen Berlin-Schönefeld, wie das Branchenmagazin Aero aus Luftfahrtkreisen erfahren hat. Ein zusätzlicher Ausstand der Piloten könnte zu weiteren Annullierungen führen.

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