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Ryanair drohen erneut europaweite Streiks

München, 11.10.2018 | 17:04 | hze

Reisenden mit Ryanair droht erneut Ärger. Die spanische Tageszeitung El Mundo schrieb am Dienstag, dass Vertreter der spanischen Gewerkschaften Sitcpla und Uso am 18. Oktober in Brüssel von der Europäischen Kommission empfangen werden, um über den aktuellen Tarifstreit mit Ryanair zu sprechen. Je nach Ausgang dieses Treffen wollen die Spanier und ihre Kollegen aus Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Portugal über erneute Ausstände entscheiden.

Ryanair Flugbegleiter außerhalb des Flugzeugs

Erneut drohen Streiks bei Ryanair. Darüber wollen die Gewerkschaften aus sechs europäischen Ländern am 18. Oktober abstimmen. © Ryanair

Bereits nach dem letzten Ryanair-Streik am 28. September, bei dem bereits in Deutschland 133 Flüge ausgefallen waren, hatten auch deutsche Medien davon berichtet, dass sich die EU-Kommission in den Tarifstreit eingeschaltet hatte. In einem Statement hatte sie den Billigflieger zur Beachtung sozialer Standards und nationalen Arbeitsrechts aufgefordert. Vom Treffen am 18. Oktober erhoffen sich nun die spanischen Gewerkschaftsvertreter laut El Mundo, dass die EU-Kommission einen Mechanismus einführen wird, der Airlines dazu zwingt, nationales Recht auf seine Arbeitnehmer anzuwenden. Im Anschluss wollen die europäischen Gewerkschaften gemeinsam über weitere Streiks abstimmen.

Einschränkungen gibt es aktuell ebenfalls in einigen Regionen der USA, wo Mitarbeiter der Hotelkette Marriott seit Mittwoch streiken. An dem Ausstand beteiligt sich das Zimmerpersonal, Barkeeper und weitere Servicemitarbeiter in 23 Hotels in Boston, Detroit, Maui, Oahu, Oakland, San Diego, San Francisco und San José. In dem unbefristeten Arbeitskampf geht es um höhere Löhne und Sicherheitsstandards für das Personal

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