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Taifun Noru sorgt für massive Flugausfälle in Japan

München, 07.08.2017 | 09:30 | mja

Weil der Super-Taifun Noru am 7. August auf große Teile Japans treffen soll, wurden vorsorglich Dutzende Flüge gestrichen und Bahnverbindungen eingestellt. Das gab das Branchenportal FVW am Montag bekannt. Betroffen sind die südwestliche Insel Shikoku und die Kinki-Region.

Überschwemmung vor einem Haus. In den betroffenen Gebieten muss mit Überschwemmugnen gerechnet werden.
Laut aktuellem Flugplan des Kansai International Airports wurden 71 Starts und 64 Landungen gestrichen. Am Flughafen in Kinki sind fast 200 Verbindungen gecancelt worden. In Tokio-Narita mussten dagegen nur 26 Flüge ausfallen.

Im Lauf des Tages sollen auch noch die westlichen Teile Japans von Taifun Noru getroffen werden. FVW zufolge wird mit Überflutungen, Schlammlawinen und hohen Wellen gerechnet. Die Windgeschwindigkeiten liegen aktuell bei bis zu 108 Kilometern pro Stunde. Auch die Metropole Osaka, die in der westjapanischen Kinki-Region liegt, soll vom Tropensturm getroffen werden. Noru soll bereits vergangenen Samstag über die südlichen Inseln des Landes hinweg gefegt sein und habe zwei Menschenleben gefordert.

Bereits vergangene Woche stand fest, dass der Super-Taifun Kurs auf Japan und Südkorea hält. Noch vor Tagen hatten Meteorologen eine deutlich weiter nördlich gelegene Strecke für Noru vorhergesagt. Damit hätte der stärkste Tropensturm des Jahres 2017 Japan mit voller Wucht zwischen der Hauptstadt Tokio, Osaka und Hiroshima im Süden getroffen. Laut FVW ist Noru der fünfte Taifun in dieser Saison.

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