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USA: Wintersturm Mateo sorgt in Detroit und Chicago für Flugausfälle

München, 09.02.2018 | 10:23 | hze

Erneut müssen US-Reisende mit wetterbedingten Problemen im Flugverkehr rechnen. Laut lokalen Medienbericht wurde für große Teile des Mittleren Westens eine Wintersturmwarnung herausgegeben. Am Freitag sorgen Schnee und Eis vor allem rund um die großen Seen für massive Probleme im Flugverkehr. Laut aktuellen Flugplandaten fallen den Chicagoer Airports O'Hare International sowie Midway International zusammen mehr als 300 Flüge aus, in Detroit wurden rund 100 Verbindungen annulliert.

Flugzeug startet im Winterwetter

Heftige Schneefälle und gegebenenfalls auch Eisregen behindern ab Freitag den Flugverkehr im Norden und Nordosten der USA.

Über Twitter kündigt der O'Hare International Airport die Flugstreichungen bereits an und empfiehlt Reisenden, sich mit ihrer Airline in Verbindung zu setzten. Laut USA Today warnt der nationale Wetterdienst, dass das Reisen in den betroffenen Gebieten schwierig oder zeitweise sogar unmöglich sein wird. Die stärksten Niederschläge werden am Freitagmorgen (Ortszeit) erwartet, Meteorologen gehen von bis zu 30 Zentimeter Neuschnee aus. Laut Wetterdaten zieht Mateo im Laufe des Wochenendes weiter in Richtung Osten und könnte dabei in großen Städten wie St. Louis oder Indianapolis für Eisregen sorgen.

Damit hält der Winter den Norden und Nordosten der USA weiter fest im Griff. Erst vor wenigen Tagen hatte Schneesturm Liam für Hunderte Flugausfälle an der US-Ostküste gesorgt. Rund zwei Wochen davor hatte Wintersturm Inga den Norden und Nordosten der USA in einen Gefrierschrank verwandelt, mit Temperaturen von bis zu -40 Grad Celsius. Ganz anders ist die Lage im Süden und Westen der Vereinigten Staaten. Hier hatte eine monatelange Dürre die Natur völlig ausgetrocknet und besten Voraussetzungen für die schlimmsten Waldbrände seit 100 Jahren geschaffen. Doch auch der sehnlichst erwartete Regen brachte große Probleme. Der trockene Boden konnte die Wassermassen nicht aufnehmen, der extreme Regen sorgte dadurch für zerstörerische Schlammlawinen.

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