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Flug-Ratgeber

Je nach Anspruch und Geldbeutel - Die Beförderungsklassen

Die Fluggesellschaften nehmen eine Unterteilung i.d.R. in drei unterschiedliche Serviceklassen vor und bezeichnen sie als Economy Class, Business Class und First Class. Die Beförderungsklassen unterscheiden sich in dem angebotenen Service und Komfort. Diese Leistungen beziehen sich nicht nur auf den Aufenthalt an Bord selbst, sondern auch den Service und Komfort vor und nach der Flugreise. Innerhalb der Klassen gibt es wiederum mehrere Buchungsklassen. Sie können sich im Ticketpreis sowie in den Reisekonditionen unterscheiden. Ein eklatanter Unterschied ist vor allem im Preis der einzelnen Buchungsklassen zu sehen. Die Kategorisierung in die drei Serviceklassen kann aber auch je nach Flugzeug und Fluggesellschaft anders definiert sein..

Regelungen für Gewicht und Größe Ihres Reisegepäcks

Wie viel Ihr Gepäck wiegen darf, hängt in erster Linie davon ab, in welcher Beförderungsklasse Sie fliegen. So beträgt die Freigrenze in der Economy Class ca. 20 kg pro Flug für einen Erwachsenen. Während in der Business Class meist mindestens 30 kg und in der First Class mind. 40 kg eingecheckt werden dürfen, erlauben Billigflug-Airlines pro Passagier höchstens drei Gepäckstücke von insgesamt maximal 15 kg. Allerdings ist die Gepäckmitnahme bei den sogenannten Billigfliegern immer mit Kosten verbunden. Diese können von Airline zu Airline unterschiedlich ausfallen. Die Preise für Gepäck liegen z.B. für das erste Gepäckstück bei 15 EUR, für das zweite bei 35 EUR. Jedes die 15kg-Marke überschreitendes Kilo schlägt dann z.B. mit 20 EUR zu Buche. Manche Fluggesellschaften erlauben sogar ein Gepäckgewicht von 2 x 23 kg. Für Flüge in die USA oder aus den USA gilt teilweise das „two piece concept“ von 2 x 32 kg pro Person und pro Flug. Auch für das in der Kabine mitgeführte Handgepäck gibt es Gewichtsgrenzen. Oftmals gilt ein Höchstgewicht von 6 kg. Das Handgepäck wird beim Einchecken oder Boarding so gut wie nie gewogen. Seien Sie sich daher bitte bewusst, dass das Ablagefach für Handgepäck über den Sitzreihen nicht für sehr schwere Stücke konzipiert ist. Übergewicht in der Gepäckablage bedeutet ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Mitreisenden. So wie es bestimmte Grenzen für das Gewicht für das Reisegepäck gibt, existieren auch Vorgaben hinsichtlich der Größe der Gepäckstücke.

Achten Sie auf den Inhalt Ihres Handgepäcks gemäß der EU-Verordnung

Besondere Regelungen gelten für Flüssigkeiten, die im Handgepäck transportiert werden. So dürfen Flüssigkeiten nur in Einzelbehältnissen bis zu einer Höchstmenge von 100 ml pro Behältnis mit an Bord genommen werden. Die Einzelbehältnisse wiederum müssen in einem durchsichtigen Plastikbeutel verpackt sein, der seinerseits ein maximales Fassungsvermögen von 1 l haben darf. Eine weitere Anforderung an den Plastikbeutel ist die Wiederverschließbarkeit mittels eines integrierten Verschlusses (z.B. Zipp-Verschluss). Jede Person darf nur einen Plastikbeutel im Handgepäck haben. Neben Flüssigkeiten oder Gegenstände mit flüssigkeitsähnlicher Konsistenz wie z.B. Getränke, Parfum, Duschgel und Zahncreme unterliegen auch Stoffe aus Druckbehältern wie z.B. Haarspray den o.g. Regelungen. Eine Ausnahme bilden Medikamente und Babynahrung, die nachweislich auf der Reise gebraucht werden.

Was passiert, wenn Ihr Gepäck das zulässige Gewicht überschreitet?

Der Anteil am Reisegepäck, der die Freigrenze überschreitet, wird als Übergepäck bezeichnet. Wann Sie das zulässige Gewicht überschreiten hängt maßgeblich von der Beförderungsklasse ab, die Sie gebucht haben. Jedes Kilogramm, das er zu viel an Gepäck aufgeben möchte, muss der Passagier bezahlen. Hierfür wird meist eine Pauschale pro zusätzliches Kilogramm erhoben. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Fluggast einen bestimmten Prozentsatz des Flugpreises aufzahlt. In diesem Fall sind 1,5% vom Ticketpreis bei Economy-Buchungen und 1% vom Ticketpreis bei First-Class-Buchungen üblich. Manchmal wird auch ein Frachttarif zugrundegelegt, den der Kunde bei Übergepäck aufzahlen muss.

Diese Entfernungen legen Kurz-, Mittel- und Langstrecken fest

Die Flugstrecke ist die Distanz, die ein Luftfahrzeug zwischen dem Abflug- und dem Landeflughafen zurücklegt. Nach dem Luftverkehrsrecht beginnt die Flugstrecke mit dem Schließen der Maschinentüren und endet mit dem Öffnen der Türen am Zielort. Die EU definiert für Flugstrecken Kurz-, Mittel- und Langstrecken. Eine Kurzstrecke beträgt höchstens 1.500 km, eine Mittelstrecke ist nicht länger als 3.500 km und eine Langstrecke bezeichnet alle Distanzen, die mehr als 3.500 km betragen. Je nach zurückzulegender Flugstrecke wird ein entsprechender Flugzeugtyp eingesetzt. Für jede geplante Flugstrecke braucht die jeweilige Airline Verkehrsrechte, um Personen oder Fracht genau auf dieser Strecke transportieren zu dürfen.

Planen Sie vor Abflug genug Zeit ein!

Dies hängt in erster Linie davon ab, ob Sie einen innerdeutschen Flug oder einen Flug ins Ausland gebucht haben. Von den meisten Fluggesellschaften werden Sie gebeten, bei Inlandsflügen mindestens eine Stunde vorher, bei Auslandsflügen mindestens zwei Stunden vorher am Check-In zu sein. Dieser zeitliche Vorlauf ist nötig, um eine reibungslose Abfertigung aller Passagiere dieses Flugs zu gewährleisten und somit einen pünktlichen Abflug sicherzustellen. Die Check-in Schalter sind i.d.R. bereits 120 Minuten vor Abflug geöffnet und schließen nach der jeweiligen Meldeschlusszeit. Diese kann zwischen den einzelnen Fluggesellschaften und den Abflughäfen variieren und hängt zudem von der Entfernung Ihres Reiseziels ab. So endet die Meldeschlusszeit auf manchen Abflughäfen bis zu 30 Minuten vor Abflug, während Sie in einer anderen Stadt bereits 90 Minuten vor Abflug abgelehnt werden könnten. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie sich hinsichtlich der genauen Meldeschlusszeiten bei Ihrer jeweiligen Fluggesellschaft informieren. Bei Langstreckenflügen sollten Sie grundsätzlich mindestens 90 Minuten vor Abflug eingecheckt haben und Ihrer Bordkarte in den Händen halten. Falls Sie sich verspäten und erst nach der Meldeschlusszeit am Check-In-Schalter ankommen, kann die Fluggesellschaft Ihnen die Teilnahme am Flug verweigern. Rechtlich gesehen haben Sie keine Flugberechtigung mehr. Auch der Anspruch auf Rückvergütung, Gutschrift oder kostenlose Umbuchung entfällt. Sorgen Sie also dafür, dass Sie rechtzeitig am Flughafen ankommen und kalkulieren Sie Wegstrecken innerhalb der Flughafengebäudes, Wartezeiten am Check-In und an der Sicherheitskontrolle ein.